Sonntag, 28. Juni 2009

Our Weekend in Pittsburgh & on Raftingtour

Am vorletzten Wochenende haben wir zu neunt einen Ausflug nach Pittsburgh gemacht, das fünf Autostunden entfernt ist. Nach einer regenreichen Fahrt hat sich in der Stadt dann die Sonne gezeigt und wir konnten unsere Sightseeingtour beginnen.








Die "Cathedral of Learning" war eines der beeindruckendsten Gebäude in der Stadt. Von außen wie von innen sah sie wie eine Kirche aus. Doch sie ist ein Gebäude der Universität, in dem u.a. 34 "National Classrooms" untergebracht sind. Jeder der Räume war im Stil eines anderen Landes eingerichtet und sie werden auch tatsächlich noch als Seminarräume genutzt. Zu den schönsten Räumen gehörte der Österreichische, der wie ein Speißezimmer im Schloss Schönbrunn aussah.






Zwei weitere wichtige Dinge der Stadt sind Baseball und Heinz - der Vater des Heinz Ketchup. So wird die Stadt von zwei Baseballstadien dominiert (eins davon mit dem Namen "Heinz Field") und mitten im Zentrum haben wir einen Dino gefunden, der wie eine Ketchupflasche gestaltet wurde :-) Am Abend fuhren wir ein zweites Mal auf den nahegelegenen Mount Washington, von dem wir einen wunderschönen Blick über die Stadt genossen haben.







Für Sonntag hatten wir eine Raftingtour im Ohiopyle State Park gebucht. Wir waren sechs Paddler in unserem Boot plus ein Guide, der uns auch mal mit Pirouetten durch Stromschnellen geleitet hat. Es war eine klasse Tour, die uns allen super viel Spaß gemacht hat und ohne dass Mann oder Frau über Bord ging. Und auch der ein oder andere Schluck Wasser hat uns nicht viel ausgemacht, als wieder eine große Welle über uns kam. Dank zwei Unterwasserkameras konnten wir auch ein paar schöne Schnappschüsse auf der Tour machen.






Bevor wir wieder unsere Heimreise antraten, haben wir noch einen Abstecher zu den nahegelegenen Cucumber Falls gemacht, ein kleiner, aber feiner Wasserfall, der von ganz viel Grün umgeben war.

Freitag, 19. Juni 2009

Exploring Valley Forge

Da am vergangenen Sonntag endlich mal wieder sonnig war, habe ich den Nachmittag in dem nahegelegenen Valley Forge National Historical Park verbracht. Diesmal nicht mit Laufschuhen sondern der Kamera ausgestattet. In dem riesigen Park verbrachte Washingtons Armeee den Winter 1777/1778 und er wurde wunderbar für Besucher hergerichtet. So kann man den Park, wie könnte es anders in den USA sein, nicht nur zu Fuß erkunden, sondern von Attraktion zu Attraktion mit dem Auto fahren. Bei den Entfernungen ist das aber auch sehr angenehm. Und ich muss zugeben, auch ich bin diesmal mit dem Auto durch den Park gefahren :-)






Empfangen wurde ich von Uniformierten, die Schießübungen vollführten. Weiter ging es an einem Triumphbogen vorbei, der zum Gedenken an die Soldaten erbaut wurde, hin zum Hauptquartier Washingtons, dass liebevoll eingerichtet wurde. Am Wegesrand sah man immer wieder Nachbauten der Soldatenunterkünfte sowie Kanonen.






Nur Rehe habe ich leider nicht vor die Linse bekommen. Dafür habe ich heute umso mehr gesehen, als ich wieder meine große Runde durch den Park gelaufen bin.

Sonntag, 14. Juni 2009

The new Plant for my Cube

Jetzt wird es endlich grün in meinem Cube. Am Freitag hab ich im IKEA einen größeren Efeu erstanden, der übers Wochenende wahrscheinlich die ersten und letzten Sonnenstrahlen gesehen hat. Ich hoffe nun, dass er mir (mindestens) bis zum Ende meines Praktikums treu bleibt. Vielleicht kann ich ihn sogar meinem Nachfolger vermachen.

Freitag, 12. Juni 2009

Shopping

Heute war ich zum ersten Mal im Outletstore und bin auch gleich bei Esprit hängengeblieben. Die Sommerkollektion ist momentan so stark reduziert, dass das Einkaufen eine wahre Freude ist und ich auch gleich das ein oder andere Teil zusätzlich mitgenommen habe. Echt tolle Schnäppchen. Danach wollte ich eigentlich noch zu IKEA, um endlich eine Grünpflanze zu kaufen. Aber der hatte leider schon geschlossen und so werde ich in den nächsten Tagen nochmal hinfahren und hoffentlich eine lichtempfindliche Pflanze finden :-)

Donnerstag, 11. Juni 2009

A beautiful day...

Letztes Wochenende haben wir uns so richtig die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Am Samstag Morgen ging es los in das zwei Stunden entfernte Atlantic City, das Las Vegas der Ostküste. Wie der Name der Stadt verrät, liegt sie direkt am Atlantik und hat einen kilometerlangen Sandstrand - von dem ich selbstverständlich gleich was eingepackt habe :-) Die anfänglichen Wolken haben sich schnell verzogen und so wir haben es uns am Strand gemütlich gemacht. Dabei war es sehr gewöhnungsbedürftigt, dass hier statt einer Seebrücke ein Konsumtempel bis ins Meer hinein gebaut wurde. Und auch wenn das Wasser ziemlich kalt war, die Wellen waren so einladent, dass wir einfach hineinspringen mussten. Am Abend sind wir dann durch die Casinos geschlendert und haben den wunderschönen Tag in einer Strandbar ausklingen lassen.





Den Sonntag Vormittag habe ich wie so oft mit Skypen verbracht und dabei Vati mein schönes zu Hause gezeigt. Am Nachmittag traf ich mich mit einem Freund in Philly, wo wir "Rockys Treppe" hinaufgestiegen sind zum Kunstmuseum. In der Ausstellung habe ich sogar Meißner Porzellan gefunden, so dass ich mich gleich wieder heimisch gefühlt habe.





Am Abend ging es dann an meine neue Aufgabe: Rasen mähen. Da unser Landlord die nächsten 8 Wochen in Guatemala auf Missionarsreise ist, darf ich seinen (fast) englischen Rasen jede Woche mähen. Dank dem selbst fahrenden Rasenmäher und weil das Gras auch nicht aufgefangen werden muss, war das nach einer Stunde geschafft. Freu mich schon auf das nächste Mal :-)

Mittwoch, 3. Juni 2009

First summary after nearly four weeks

Nach fast vier Wochen kann ich sagen, dass es wirklich richtig schön hier ist. Die ersten Kontakte sind geknüpft, mein zu Hause ist zum Wohlfühlen, es ist rundherum sehr grün, es gibt sehr viel anzusehen, die Arbeit macht Spaß, auch wenn ich manchmal sehr viele Aufgaben am besten gleichzeitig erledigen müsste, und das Englisch wird von Woche zu Woche besser. Um nicht unter Sportmangel zu leiden, gehe ich ins Fitnessstudio und ab und zu Laufen. Apropos Laufen: Ende Juni nehme ich an einem Triathlon teil ... Aber ich muss nur Laufen, da wir als Dreierteam an den Start gehen und jeder eine Disziplin übernimmt. Dabei waren meine zwei Kollegen froh, endlich eine "Ersatzfrau" gefunden zu haben, da ihre eigentliche Läuferin kurzfristig absagen musste, sie aber als gemischtes Team gemeldet waren. Das wird dann mein erster offizieller 10 km Lauf sein und ich werde in den nächsten drei Wochen wohl noch bißchen dafür trainieren :-)
Insgesamt gehört die Entscheidung für Siemens & die USA, aus heutiger Sicht, zu den besten dieses Jahres. Auch mit dem Wehrmutstropfen, soweit von euch weg zu sein.
Ich hoffe, dass es euch allen gut geht, und freue mich über jede Nachricht von euch. Liebe Grüße aus Phillie & Take care.

Back to the Roots

Hier ganz in der Nähe gibt es eine Gemeinde, in der die Amischen leben. Eine Gemeinschaft, die sich gegen die Moderne entschieden hat, d.h. keine Elektrizität, keine Landmaschinen, kein Auto, ... und sogar die Verwendung von Knöpfen ist untersagt.

Man erkennt sie an ihrer traditionellen Kleidung und als Fortbewegungsmittel nutzen sie hier Pferdewagen. Zu gern würde ich mal einen Pferdewagen vor einem McDonalds sehen ;-)

Und wo ich am letzten Wochenende noch war? Kaum zu glauben, aber ich war in Heilbron - auf das zweite 'n' wurde großzügig verzichtet. Andy, ich hätte so gern "Hallo" gesagt, aber ich konnte eure Straße einfach nicht finden.

My Meals

Ich sitze gerade vor einem meiner Lieblingsessen: Grießbrei. Und gestern gab es Saure Eier :-) Es gibt also nicht nur Hamburger, Hotdog & Co., sondern man kann hier auch (fast) alles kaufen, was man aus Deutschland gewöhnt ist. Sogar dunkles Brot in fester (!) Konsistenz. Und zum Frühstück gibt es entweder Kellogs oder leckere Bagel mit Marmelade. Aber ganz komme ich an Hamburgern nicht vorbei, denn frisch zubereitet schmecken sie richtig lecker, sogar in der Kantine.