Sonntag, 27. September 2009

Welcoming Papa & First Impressions in Philly

Nach einer regenreichen Fahrt sind wir dann endlich gegen zwei Uhr morgens zu Hause angekommen und gleich im Bett verschwunden. Nach dem wir ausgeschlafen hatten, machten wir uns auf den Weg zum Flughafen mit kurzem Zwischenstopp im nahegelegenen Outlet Center in Limerick, wo viele Angebote nur so auf uns gewartet haben. Und bei dem aktuellen Wechselkurs macht das Einkaufen noch mehr Spaß.

Und dann standen wir da - wieder - in der Empfangshalle am Flughafen und warteten ungeduldig auf meinen Papa. Auch diemal wollte und wollte die Zeit nicht vergehen ... bis wir ihn doch endlich kommen sahen. Die Wiedersehensfreude war riesig. Und da er trotz des langen Fluges noch total fit war, ging es statt zurück nach West Chester nach Philadelphia. Auf einer kleinen Stadtrundfahrt zeigte ich ihnen die schönsten Ecken der Stadt: City Hall, Art Museum, Boathouses, Independence Hall, South Street,... Und zur Krönung des Tages gab es für die beiden das erste Philly Cheesesteak bei Pat's.

Rose's Worldwide

Auf unserem Roadtrip haben wir doch wieder ein Rose gefunden. Diesmal eine schwarze Rose, die mitten im Zentrum von Boston stand und eine Irische Kneipe war.

Und endlich gab es auch für mich mal etwas: Annie's Book Stop - in einem kleinen Dorf im Süden von Cape Cod. Da mussten wir doch unbedingt anhalten und ein Erinnerungsfoto schießen.

Samstag, 26. September 2009

Visting Montréal and Our Way Back to Philly

Nun also brach der letzte Tag unserer Rundreise an. Also auf in die City. Eine Besonderheit der Stadt ist ihr unterirdiges Fußwegnetz, damit die Leute auch im Winter bei eisigen Außentemperaturen noch bequem von A nach B kommen - ähnlich wie in Toronto. Auch wir sind ein Stück unter der Erde entlang gelaufen, um zum Highlight der Stadt zu gelangen: Nôtre Dame - eine wunderschöne farbenprächtige Kirche und Schauplatz unzähliger Hochzeiten, weshalb wir gleich mehrere Limousinen vorfahren sahen.






Der Weg führte uns weiter durch das Historische Montréal, hin zur Waterfront, von der man einen schönen Blick auf die Skyline hatte. Eine noch schöner Aussicht hatten wir von einem nahegelegenen Hügel, von dem aus man auch das Olympiastadion (1976) sah. Bevor es dann hieß "Goodbye Canada", haben wir uns zum Abschluss das Stadion noch aus der Nähe angeschaut - sehr beeindruckend diese Konstruktion.






Nun lag eine unvergessliche, erlebnisreiche Woche hinter uns und 8 Stunden Heimfahrt sowie zwei spannende Wochen vor uns, die wir gemeinsam mit meinem Papa verbringen werden. Ihn werden wir am nächsten Tag in Philly vom Flughafen abholen.

Freitag, 25. September 2009

Chemin du Roy - On the Way to Montréal

Mit schwerem Herzen lassen wir Québec hinter uns, aber nicht bevor noch einmal die Stadt durchquert haben. Montréal liegt, wenn man den direkten Weg nimmt, knapp drei Stunden von Québec entfernt. Doch wir wollen ja auch die Schönheit der Landschaft genießen und entscheiden uns daher für den Chemin du Roy, der uns in der doppelten Zeit über kleinere Straßen, durch schöne Ortschaften und immer entlang des St-Laurence-Stromes ans Ziel führt.













In Montréal angekommen, übernachten wir diesmal in einem Hotel, dass wir - hört, hört - bereits im Vorhinein gebucht haben. Wir haben also aus unserer Bostonerfahrung gelernt :-)
Wie könnte es anders sein, als dass wir auch diesmal den Tag mit einer nächtlichen Stadttour ausklingen lassen und einen ersten Eindruck von Montréal bekommen. Dabei merken wir recht schnell, dass das nicht gerade unsere Stadt ist. Es gibt zwar einige hübsche Ecken, Gebäude, Metrostationeingänge nach Pariser Art, ein Stück Berliner Mauer... aber insgesamt kann keine rechte Begeisterung für die Stadt entstehen. Vielleicht haben wir mit Boston und Québec einfach schon zuvor die schöneren Städte gesehen. Aber wir geben der Stadt morgen noch eine zweite Chance.







Donnerstag, 24. September 2009

Enjoying the Beauty of Québec

Am Morgen wurden wir von der Sonne geweckt und so konnten wir unser französisch-deutsches Frühstück unter freiem Himmel genießen. Dann ging es auch schon auf nach Québec. Von weiten sahen wir schon das Château, das die Stadtsilhouette so sehr dominiert. Übrigens ist es keine Festung sondern - schon seit Beginn - ein Hotel.







Zunächst sind wir auf der Stadtmauer entlang gelaufen bis hin zur Zidadelle - alles ist da sehr gut erhalten bzw. rekonstruiert. Und dann ging es endlich wieder zum Château, das wir natürlich auch von Innen sehen wollten. Da kam das Angebot für eine Führung genau richtig: eine junge Frau in historischem Kleid hat uns durch verschiedene Gänge, Zimmer und Veranstaltungsräume geführt und uns interessante Geschichten über das Hotel erzählt.

Den verbleibenden Tag sind wir gemütlich durch die engen Gassen der Stadt geschlendert, sind die Treppen hinauf in einen Künstlergarten, der Mitten in der Stadt gelegen war, und haben einfach dieses tolle Flair der Stadt genossen.






Und was die französische Sprache, so habe ich noch nicht alles verlernt und konnte mich erstaunlich gut verständigen. Und falls es doch mal nicht weiterging oder es schnell gehen musste, dann wurde halt auf Englisch gewechselt. Da merkt man dann den Unterschied wieder zu Frankreich ;-)

Insgesamt war Québec unser Favorit auf unserer Rundfahrt und eine der schönsten Städte, die ich in den vergangenen Monaten hier an der Ostküste besucht habe. Gern würden wir länger hier bleiben, jedoch liegt die letzte Station noch vor uns: Montréal.

Mittwoch, 23. September 2009

On the Way to Québec

Unser nächstes Ziel war das kanadische Québec - sowohl der Bundesstaat als auch die Stadt selbst. Um nicht wieder solch ein Pech mit dem Zeltplatz zu erleben, haben wir uns am Vortag einige Adresse im Internet heraus gesucht. Und wie wir da merkten, war das auch gut so. Denn viele Plätze waren bereits seit Anfang September geschlossen. Hoffentlich liegt das nicht an den Temperaturen?!

7 Stunden Fahrt und 400 Meilen lagen nun vor uns, und so mussten wir uns gleich nach dem Frühstück auf den Weg machen. Unser Weg führte uns zufällig an einem Outletcenter vorbei, wo wir kurzerhand beschlossen, anzuhalten. Matthi erlebt da seinen ersten Shoppingrausch. Zum Glück hatte er nur die nötigsten Sachen für eine Woche mitgebracht, so dass viel Platz war für weitere Shoppingerfolge.

Der weitere Weg führte uns durch Gebirge und Wälder, wo wir den aufkommendem Indian Summer schon richtig genießen konnten. Die Bäume und Sträucher scheinen im Herbst hier tatsächlich viel viel bunter zu werden als wir es aus Deutschland gewöhnt sind. Und wir passierten Franconia - manchmal ist Deutschland doch viel näher als man glaubt.

Kaum am Zeltplatz angekommen - der auch tatsächlich einer war und geöffnet hatte - ging es auf gleich wieder auf nach Québec City zu einem ersten Stadtspaziergang bei Nacht. Dabei haben wir sofort das französische Flair der Stadt gespürt und wir fühlten uns super wohl in der Stadt. Am Beeindruckendsten war vor allem das Château Frontenac, ein Hotel, das sich wie eine Festung präsentiert und das Stadtbild entscheident prägt.

Dienstag, 22. September 2009

Walking the Freedom-Trail in Boston

Den Tag haben wir mit einem typisch amerikanischen Früstück begonnen: Bagels, Erdnussbutter, Waffeln mit Sirup, Muffins und Kaffee. Das ganze auf bzw. in Einweggeschirr, dazu Einwegbesteck und einen Strohhalm für den Kaffee - I'm not kidding :-) Was die "Müllproduktion" angeht, gibt es echt noch viele Einsparpotentiale. Da liebe ich mir doch mein Geschirr daheim.

Mit der Bummelbahn ging es dann, vorbei am Unigelände, in die Stadt. Auf der Fahrt haben wir uns zwischenzeitlich wie in der Linie 61 gefühlt, dem Studenten-Kuschelbus in Dresden. Im Zentrum angekommen, ging es zuerst nach Beacon Hill, ein exklusives Wohnviertel mit wunderschönen Backsteinbauten. Den Namen des Stadtteils muss man dabei auch ernst nehmen, denn es geht immer wieder auf- und abwärts.







Gleich nebenan begann am Massachusetts State House der Freedom-Trail, den wir nun bis zum Ende laufen wollen. Auf dem Weg trafen wir den ein oder anderen Stadtführer und lauschten seinen Anekdoten: so auf einem der ältesten Friedhöfe der Stadt, wo Grabsteine auf Anfrage des Gärtners in Reih und Glied neu angeordnet wurden, damit er den Rasen dazwischen besser mähen kann.






Ja, die Stadt hält amüsante Geschichten bereit und begeistert die Besucher mit einer Mischung aus historischen und neuen Gebäuden, Fußgängerzonen, Hafengelände, schön anzuschauenden Wohnvierteln, einem little Italy,...

Und dann liegt gleich nebenan von Boston die Stadt Cambridge, wo die Harvard Universität zu Hause ist, eine der berühmtesten Universitäten des Landes oder besser gesagt der Welt. Am Abend haben wir uns da unter die Studenten gemischt und sind eine gemütliche Runde über den Campus spaziert. Wie es wohl wäre, hier zu studieren?!

Montag, 21. September 2009

Cape Cod and Arrival in Boston

Am nächsten Morgen zog es mich schon früh an den Strand, um den wunderschönen Sonnenaufgang am Meer zu genießen. Nur leider allein mit der Kamera, denn Matthi hatte noch immer seinen Schlafentzug aufzuholen.







Als ich zurück kam, genossen wir unser Frühstück im Freien und schmiedeten Pläne für den Tag: Über die ganze Halbinsel wollen wir fahren - bis hinauf an die nördlichste Spitze. Dabei haben wir nur ungern den Schlüssel zu unserem Strandhaus zurückgegeben.

Unseren ersten Stopp legten wir an derr Südspitze am Strand von Chatham ein, wo sich, ganz zu unserer Freunde, hunderte Robben im flachen Wasser tummelten und wir ganz nah an sie heran kamen.







Weiter ging es nach Provincetown, den nördlichsten Ort von Cape Cod. Dort konnten wir von einem Turm in italienischem Stil die Aussicht über die gesamte Bucht genießen. Nur bis Boston konnten wir leider nicht schauen.

Nach dem Mittag haben wir uns dann fest vorgenommen auf direktem Weg nach Boston zu fahren, so dass wir die Stadt zumindest am dritten Tag endlich erreichen. Und wir haben es tatsächlich geschafft!! Gegen 17 Uhr kamen wir in der Stadt an, so dass noch genug Zeit blieb, um einen Zeltplatz zu finden und unseren bescheidenen Schlafplatz einzurichten. Dabei haben wir ganz auf mein GPS vertraut, dass mich bisher zuverlässig zu Campingplätzen führte. Doch ausgerechnet in Boston entpuppten sich alle angegebenen Campingplätze als alles andere als Zeltplätze. Statt dessen meldeten sich am Telefon Mitarbeiter von Kindercamps und einmal sogar von einem Tonstudio. Also haben wir schließlich die umliegenden Hotels angerufen. Und mit viel Glück und Verhandlungsgeschick sind wir schließlich zu einem unscchlagbar günstigen Preis in einem Best Western Hotel untergekommen - nur 15 Min von der Bostoner City entfernt.

Kaum hatten wir die Sachen ausgeladen, ging's auch gleich auf eine erste Stadttour entlang des Freedom-Trails, vorbei an all den historischen Plätzen, wo einst die Unabhängigkeitsbewegung begann.