Als einziger Ausweg bleibt da, drinnen zu bleiben, was einem "Kälteeinbruch" zumindest von den Temperaturen her sehr nahe kommt. Während wir am Wochenende Außentemperaturen von 38°C + hatten, habe ich mir drinnen bei 24°C dann doch mal lieber einen Pullover drüber gezogen. Der Vorteil ist allerdings, dass ich mich so nicht um die Arbeit drücken kann, denn die Diplomarbeit will nun mal geschrieben werden. Nur ab und an verbring ich das ein oder andere Stündchen bei uns am Pool.
Sonntag, 25. Juli 2010
Hot and cold
Der Sommer ist bei uns echt unendlich. Langsam vermisse ich mal einen Kälteeinbruch, wie man es in Deutschland von Zeit zu Zeit gewöhnt ist. Statt dessen ist bei uns jetzt seit gefühlten drei Monaten Sommer, Sonne und Hitze und dazu "sehr angenehme" Luftfeuchtigkeit von mindestens 50%.
Als einziger Ausweg bleibt da, drinnen zu bleiben, was einem "Kälteeinbruch" zumindest von den Temperaturen her sehr nahe kommt. Während wir am Wochenende Außentemperaturen von 38°C + hatten, habe ich mir drinnen bei 24°C dann doch mal lieber einen Pullover drüber gezogen. Der Vorteil ist allerdings, dass ich mich so nicht um die Arbeit drücken kann, denn die Diplomarbeit will nun mal geschrieben werden. Nur ab und an verbring ich das ein oder andere Stündchen bei uns am Pool.

Als einziger Ausweg bleibt da, drinnen zu bleiben, was einem "Kälteeinbruch" zumindest von den Temperaturen her sehr nahe kommt. Während wir am Wochenende Außentemperaturen von 38°C + hatten, habe ich mir drinnen bei 24°C dann doch mal lieber einen Pullover drüber gezogen. Der Vorteil ist allerdings, dass ich mich so nicht um die Arbeit drücken kann, denn die Diplomarbeit will nun mal geschrieben werden. Nur ab und an verbring ich das ein oder andere Stündchen bei uns am Pool.
Sonntag, 18. Juli 2010
Dan's Farewell = My Move in the Masterbedroom
Am Mittwoch haben wir für Dan, unseren Landlord, einen Grillabend vorbereitet, denn es war unser vorletzter gemeinsamer Abend bevor er am Freitag für vier Monate wieder nach Guatemala fliegt. Sein Ziel ist es, weiter fleißig Spanisch zu lernen, um danach hoffentlich dort auch eine ehrenamtliche Vollzeitstelle zu übernehmen.


Am Freitag Morgen, nach ganzen zwei Stunden Schlaf, fuhr ich Dan zum Flughafen. Am Terminal angekommen, war es echt traurig, da es ein Abschied für länger ist - nicht nur die vier Monate. Denn wenn er zurück kommt, werde ich schon längst wieder in Deutschland sein. Allerdings bleiben wir in Kontakt und früher oder später werde ich zumindest auf Besuch wieder her kommen.
So wie Dan hier in Philly in den Flieger stieg, stieg in Deutschland ein neuer Praktikant in den Flieger, um über den großen Teich zu kommen, und auch gleich bei uns einzuziehen. Da wir nur drei Schlafzimmer haben, war das meine Chance, in Dans Zimmer zu ziehen - mit mehr Platz, großem Bett und eigenem Bad :-) Dabei hat das Umziehen länger gedauert als gedacht. Oh man, was sich in den letzten Monaten schon wieder alles angesammelt hat. Und dann stellt ich mir auch gleich die Frage, wie ich das wohl alles mit nach Hause bringen werde?!


Jetzt ist erstmal alles wieder verstaut und mein "altes" Zimmer fertig für unseren neuen Mitbewohner, Günes. So wie ich ihn bisher kennen gelernt habe, ist er sehr nett. Auf einer gemeinsamen Einkaufstour habe ich ihm am Sonntag die Umgebung gezeigt und den Nachmittag verbrachten wir dann ganz entspannt an unserem Communitypool - der ist echt 'ne feine Sache :-)
Am Freitag Morgen, nach ganzen zwei Stunden Schlaf, fuhr ich Dan zum Flughafen. Am Terminal angekommen, war es echt traurig, da es ein Abschied für länger ist - nicht nur die vier Monate. Denn wenn er zurück kommt, werde ich schon längst wieder in Deutschland sein. Allerdings bleiben wir in Kontakt und früher oder später werde ich zumindest auf Besuch wieder her kommen.
So wie Dan hier in Philly in den Flieger stieg, stieg in Deutschland ein neuer Praktikant in den Flieger, um über den großen Teich zu kommen, und auch gleich bei uns einzuziehen. Da wir nur drei Schlafzimmer haben, war das meine Chance, in Dans Zimmer zu ziehen - mit mehr Platz, großem Bett und eigenem Bad :-) Dabei hat das Umziehen länger gedauert als gedacht. Oh man, was sich in den letzten Monaten schon wieder alles angesammelt hat. Und dann stellt ich mir auch gleich die Frage, wie ich das wohl alles mit nach Hause bringen werde?!
Jetzt ist erstmal alles wieder verstaut und mein "altes" Zimmer fertig für unseren neuen Mitbewohner, Günes. So wie ich ihn bisher kennen gelernt habe, ist er sehr nett. Auf einer gemeinsamen Einkaufstour habe ich ihm am Sonntag die Umgebung gezeigt und den Nachmittag verbrachten wir dann ganz entspannt an unserem Communitypool - der ist echt 'ne feine Sache :-)
Dienstag, 13. Juli 2010
Working, working, working
Manchmal weiß ich nicht mehr, wo mir der Kopf steht vor lauter Arbeit: Reporting, Dokumentationen für meinen Nachfolger erstellen (der hoffentlich am 9. August anfängt), Meetings, so nebenbei noch eine Diplomarbeit aus dem Ärmel schütteln, und Bewerbungen nicht zu vergessen.
Wenn ich meinen Zeitplan heute so anschaue, ist das eigentlich gar nicht alles zu schaffen. Naja, aber es muss halt. Was ich mir allerdings nicht nehmen lasse, ist der Sport. Nach 'ner Stunde im Fitti am Montag, war ich heute gemeinsam mit Katrin gleich in zwei aufeinander folgenden Kursen. Das hat uns gut ausgepowert und Kraft für die weitere Arbeit gegeben.
Zum Glück ist heute erst Dienstag, und es bleiben noch fünf Tage von dieser Woche. Und dann sind es nur noch reichlich sechs Woche, bis ich wieder daheim bin...Kaum zu glauben wie die Zeit vergeht.
Am Freitag werde ich mich von Dan, meinem Landlord, verabschieden. Er fliegt wieder für vier Monate nach Guatemala, um weiter Spanisch zu lernen. Das Gute daran ist, dass ich dann in sein Masterbedroom ziehen kann mit eigenem Badezimmer. In mein Zimmer wird ein neuer Praktikant ziehen, ebenso bereits am Freitag.
Wenn ich meinen Zeitplan heute so anschaue, ist das eigentlich gar nicht alles zu schaffen. Naja, aber es muss halt. Was ich mir allerdings nicht nehmen lasse, ist der Sport. Nach 'ner Stunde im Fitti am Montag, war ich heute gemeinsam mit Katrin gleich in zwei aufeinander folgenden Kursen. Das hat uns gut ausgepowert und Kraft für die weitere Arbeit gegeben.
Zum Glück ist heute erst Dienstag, und es bleiben noch fünf Tage von dieser Woche. Und dann sind es nur noch reichlich sechs Woche, bis ich wieder daheim bin...Kaum zu glauben wie die Zeit vergeht.
Am Freitag werde ich mich von Dan, meinem Landlord, verabschieden. Er fliegt wieder für vier Monate nach Guatemala, um weiter Spanisch zu lernen. Das Gute daran ist, dass ich dann in sein Masterbedroom ziehen kann mit eigenem Badezimmer. In mein Zimmer wird ein neuer Praktikant ziehen, ebenso bereits am Freitag.
Freitag, 9. Juli 2010
Shopping could be really Frustrating
Ich komme gerade von der größten Mall der USA zurück, die bei uns um die Ecke liegt, in King of Prussia. Und mit wie vielen Tüten im Gepäck? Keiner einzigen.
Einkaufen kann manchmal echt frustrierend sein. Vor allem wenn man mit vielen Ideen losgeht, sehr gern was kaufen möchte...und am Ende mit nix zufrieden ist. Ich werd wohl morgen nochmal mein Glück versuchen in einer kleineren Mall und in meinem "Lieblingsladen", in dem ich zuletzt zwei tolle Kleider fand.
Heute Abend ist aber erstmal Party angesagt, Farewellparty für (mindestens) eine Praktikantin.
Einkaufen kann manchmal echt frustrierend sein. Vor allem wenn man mit vielen Ideen losgeht, sehr gern was kaufen möchte...und am Ende mit nix zufrieden ist. Ich werd wohl morgen nochmal mein Glück versuchen in einer kleineren Mall und in meinem "Lieblingsladen", in dem ich zuletzt zwei tolle Kleider fand.
Heute Abend ist aber erstmal Party angesagt, Farewellparty für (mindestens) eine Praktikantin.
Donnerstag, 8. Juli 2010
Three Digital Heat
In den letzten Tagen überrollte uns eine Hitzewelle: die Thermometer stiegen über 100°F. Im Auto wurden mir gestern 104°F angezeigt, was genau 40°C entspricht. Dazu hat die Luft meist eine hohe Luftfeuchtigkeit. Doch ich gewöhne mich langsam daran, und genieße es so früh im Sommer schon so braun zu sein :-)
Im Büro haben wir hingegen ganz andere Temperaturen: geschätzte 20°C. Das ist zwar sehr erfrischend, wenn man am Morgen ins Büro kommt, allerdings kann man den Tag über schon mal frieren. Daher heißt es immer eine Jacke mitnehmen - oder am besten gleich eine im Cube hängen lassen. Einigen ist es sogar so kalt, das sie einen Heizlüfter in ihrem Cube laufen lassen. Das nenne ich mal Energievernichtung.
Und daheim, da läuft momentan auch rund um die Uhr die Klimaanlage. Unsere ist aber "nur" auf 25°C eingestellt, was sehr sehr angenehm ist. Allerdings ohne AC könnten wir wohl nachts kaum schlafen, da die Außentemperaturen nur wenig abkühlen.
Im Büro haben wir hingegen ganz andere Temperaturen: geschätzte 20°C. Das ist zwar sehr erfrischend, wenn man am Morgen ins Büro kommt, allerdings kann man den Tag über schon mal frieren. Daher heißt es immer eine Jacke mitnehmen - oder am besten gleich eine im Cube hängen lassen. Einigen ist es sogar so kalt, das sie einen Heizlüfter in ihrem Cube laufen lassen. Das nenne ich mal Energievernichtung.
Und daheim, da läuft momentan auch rund um die Uhr die Klimaanlage. Unsere ist aber "nur" auf 25°C eingestellt, was sehr sehr angenehm ist. Allerdings ohne AC könnten wir wohl nachts kaum schlafen, da die Außentemperaturen nur wenig abkühlen.
Montag, 5. Juli 2010
Architecture of Frank Lloyd Wright
Der dritte Tag in Chicago stand für mich ganz im Zeichen von Frank Lloyd Wright. In dem etwas außerhalb gelegenen Stadtteil 'Oak Park' steht sowohl sein eigenes erstes Haus inkl. Architekturstudio als auch zahlreiche von ihm entworfene Wohnhäuser. Außerdem steht hier auch das Geburtshaus von Ernest Hemingway, an dem ich meinen Spaziergang durch das Wohnviertel begann. Dank der vielen schattenspendenden Bäume entlang der Straßen, ließen sich die Temperaturen um 30°C sehr gut aushalten.


Durch Wrigth's Wohnhaus gibt es eine tolle Führung, die ich an dieser Stelle nur empfehlen kann. Erst durch diese kann man die Genialität und den Perfektionismus dieses Architekten erleben. Beispielsweise war er sehr platzsparend, was sich in den unzähligen Einbaumöbeln zeigt, nicht nur Schränke, sondern auch Sofas und ein Flügel - der Korpus wurde unter einem Treppenaufgang "verstaut". Darüber hinaus liebte er natürliches Licht in seinem Haus, weshalb er sehr viele Fenster und Oberlichte einbaute. Neben der Architektur, entwarf er auch viele seiner Möbelstücke.



Dieses Erlebnisse hat Lust gemacht, mehr seiner Häuser zu entdecken, z.B. das Falling Water House in der Nähe von Pittsburgh ("nur" etwa drei Stunden von mir entfernt).
Am frühen Nachmittag haben wir es uns dann wieder im Auto gemütlich gemacht und sind in Richtung Heimat aufgebrochen.
Einen letzten Stopp legten wir an der Südspitze des Michigansees an den "Indiana Dunes" ein. Das besondere an denen ist, dass sie zu den höchsten Dünen gehören, die man an einem See finden kann.
Kurz vor sechs Uhr morgens sind wir endlich zu Hause angekommen. Das klingt zwar anstrengend, allerdings war ich erstaunlich munter, da ich im Auto gut geschlafen habe. Daher entschied ich mich daheim auch nur für eine Dusche und fuhr anschließend direkt auf Arbeit.
Durch Wrigth's Wohnhaus gibt es eine tolle Führung, die ich an dieser Stelle nur empfehlen kann. Erst durch diese kann man die Genialität und den Perfektionismus dieses Architekten erleben. Beispielsweise war er sehr platzsparend, was sich in den unzähligen Einbaumöbeln zeigt, nicht nur Schränke, sondern auch Sofas und ein Flügel - der Korpus wurde unter einem Treppenaufgang "verstaut". Darüber hinaus liebte er natürliches Licht in seinem Haus, weshalb er sehr viele Fenster und Oberlichte einbaute. Neben der Architektur, entwarf er auch viele seiner Möbelstücke.
Dieses Erlebnisse hat Lust gemacht, mehr seiner Häuser zu entdecken, z.B. das Falling Water House in der Nähe von Pittsburgh ("nur" etwa drei Stunden von mir entfernt).
Am frühen Nachmittag haben wir es uns dann wieder im Auto gemütlich gemacht und sind in Richtung Heimat aufgebrochen.
Einen letzten Stopp legten wir an der Südspitze des Michigansees an den "Indiana Dunes" ein. Das besondere an denen ist, dass sie zu den höchsten Dünen gehören, die man an einem See finden kann.
Kurz vor sechs Uhr morgens sind wir endlich zu Hause angekommen. Das klingt zwar anstrengend, allerdings war ich erstaunlich munter, da ich im Auto gut geschlafen habe. Daher entschied ich mich daheim auch nur für eine Dusche und fuhr anschließend direkt auf Arbeit.
Sonntag, 4. Juli 2010
4th of July in Chicago: running, biking, enjoying
Mein zweiter langer Tag in Chicago neigt sich langsam dem Ende zu.
Früh hat der Tag begonnen, nach dem ich "dank" dem Krach der Klimaanlage nicht mehr schlafen konnte. So habe ich mir meine Laufsachen angezogen und bin hinaus in den warmen Morgen von Chicago. Um 6:30 Uhr waren es schon geschätzte 22°C - gute Aussichten für den Tag. Die Laufstrecke führte mich zunächst durch die Innenstadt, weiter am Hafen und Michigan See entlang, und schließlich entlang des Kanals zurück zum Hotel.
Und das war erst der Anfang eines sportlichen Tages. Denn wie schon zuletzt in New York, wollte ich gern auch Chicago mit dem Fahrrad entdecken. Zwei Ziele hatte ich mir dazu rausgesucht: zum einen ein Szeneviertel von Chicago (ähnlich der Neustadt in Dresden) und der Süden der Stadt mit der Universität und weiteren Sehenswürdigkeiten.
Auf dem Weg zum Fahrradverleih machte ich einen kleinen Abstecher zum Navy Pier, der eine wahre Amusement-Oase ist.


Die Radtour war wieder super, und sehr sicher. Allerdings muss ich wohl durch was Spitzes gefahren sein, und so war die Fahrt nach 1 1/2 Stunden dank eines platten Hinterreifens erstmal unterbrochen. Da half auch kein Luftaufpumpen. Die war in null-komma-nix wieder raus. Der Radverleih bot mir an der Stelle keine kompetente Hilfe. Sie konnten mir nur empfehlen, einen Bus für die Rückfahrt zu nehmen. Durch großen Zufall bin ich auf dem Weg zur Haltestelle an einem Fahrradladen vorbei gekommen, der trotz Feiertag geöffnet hatte. So bekam ich einen neuen Schlauch und die Fahrt konnte weiter gehen. Allerdings war es zu spät, um noch weit in den Süden der Stadt zu fahren. Und so ließ ich den Tag bei einer gemütlichen Fahrt am Ufer des Michigan Sees ausklingen.


Der Abschluss des Abends wurde durch ein Feuerwerk anlässlich des Unabhängigkeitstages gekrönt. Dazu haben es sich bereits am frühen Abend tausende Menschen am Ufer des Michigan Sees bequem gemacht. Manche von ihnen mit BBQ, Buffet oder sonstigen Leckereien. Ich hab mir auch ein gutes Plätzchen gesichert, und dann die Wartezeit mit einem Nickerchen verkürzt :-) Das Feuerwerk war sehr schön gewesen und hat mit einigen, für mich neuen Feuerwerkskünsten überrascht. Darunter Rakten, die einen Smily bzw. Sterne darstellten, Goldregen, der wie Wasserfälle am Himmel erschien, erstklassige Farbübergänge bei nur einer Rakete,... Und auch wenn es jetzt schon fast Mitternacht ist, erscheint mir diese Nacht wie zu Silvester. Überall knallt es noch und leuchten Raketen am Himmel.
Hier auch noch ein paar Impressionen von Chicagos Hochbahn. Den ein oder anderen werden die Bilder vielleicht an Paris erinnern, oder an den Film Spidermann.


...und ein paar Bilder bei Nacht.


Früh hat der Tag begonnen, nach dem ich "dank" dem Krach der Klimaanlage nicht mehr schlafen konnte. So habe ich mir meine Laufsachen angezogen und bin hinaus in den warmen Morgen von Chicago. Um 6:30 Uhr waren es schon geschätzte 22°C - gute Aussichten für den Tag. Die Laufstrecke führte mich zunächst durch die Innenstadt, weiter am Hafen und Michigan See entlang, und schließlich entlang des Kanals zurück zum Hotel.
Und das war erst der Anfang eines sportlichen Tages. Denn wie schon zuletzt in New York, wollte ich gern auch Chicago mit dem Fahrrad entdecken. Zwei Ziele hatte ich mir dazu rausgesucht: zum einen ein Szeneviertel von Chicago (ähnlich der Neustadt in Dresden) und der Süden der Stadt mit der Universität und weiteren Sehenswürdigkeiten.
Auf dem Weg zum Fahrradverleih machte ich einen kleinen Abstecher zum Navy Pier, der eine wahre Amusement-Oase ist.
Die Radtour war wieder super, und sehr sicher. Allerdings muss ich wohl durch was Spitzes gefahren sein, und so war die Fahrt nach 1 1/2 Stunden dank eines platten Hinterreifens erstmal unterbrochen. Da half auch kein Luftaufpumpen. Die war in null-komma-nix wieder raus. Der Radverleih bot mir an der Stelle keine kompetente Hilfe. Sie konnten mir nur empfehlen, einen Bus für die Rückfahrt zu nehmen. Durch großen Zufall bin ich auf dem Weg zur Haltestelle an einem Fahrradladen vorbei gekommen, der trotz Feiertag geöffnet hatte. So bekam ich einen neuen Schlauch und die Fahrt konnte weiter gehen. Allerdings war es zu spät, um noch weit in den Süden der Stadt zu fahren. Und so ließ ich den Tag bei einer gemütlichen Fahrt am Ufer des Michigan Sees ausklingen.
Der Abschluss des Abends wurde durch ein Feuerwerk anlässlich des Unabhängigkeitstages gekrönt. Dazu haben es sich bereits am frühen Abend tausende Menschen am Ufer des Michigan Sees bequem gemacht. Manche von ihnen mit BBQ, Buffet oder sonstigen Leckereien. Ich hab mir auch ein gutes Plätzchen gesichert, und dann die Wartezeit mit einem Nickerchen verkürzt :-) Das Feuerwerk war sehr schön gewesen und hat mit einigen, für mich neuen Feuerwerkskünsten überrascht. Darunter Rakten, die einen Smily bzw. Sterne darstellten, Goldregen, der wie Wasserfälle am Himmel erschien, erstklassige Farbübergänge bei nur einer Rakete,... Und auch wenn es jetzt schon fast Mitternacht ist, erscheint mir diese Nacht wie zu Silvester. Überall knallt es noch und leuchten Raketen am Himmel.
Hier auch noch ein paar Impressionen von Chicagos Hochbahn. Den ein oder anderen werden die Bilder vielleicht an Paris erinnern, oder an den Film Spidermann.
...und ein paar Bilder bei Nacht.
Samstag, 3. Juli 2010
Independence Weekend in Chicago
Die Zeit vergeht wie im Fluge und leider fehlt mir immer mehr die Zeit den Blog up-to-date zu halten. Daher habe ich mich heute entschlossen, einen top-aktuellen Beitrag zu schreiben, statt die vergangenen Einträge zu vervollständigen.
Am Sonntag ist Independence Day und wir haben daher am Montag einen freien Tag. Da dies mein letztes langes Wochenende in den USA ist, wollte ich es ungern daheim verbringen. Und so habe ich mich schließlich dazu entschlossen, gemeinsam mit drei anderen Praktikanten einen Roadtrip zu unternehmen - nach Chicago. Gestern Abend 19 Uhr fuhren wir in West Chester los und kamen heute Morgen 5:30 Uhr Ortszeit in der Stadt an. Das war eine tolle Stimmung, die Stadt langsam erwachen zu sehen. Da es zum einchecken im Hotel ein "bißchen" zu früh war, sind wir ins
deutsche Viertel der Stadt gefahren, um uns das erstklassische Fußballspiel Deutschland gegen Argentien anzuschauen. Was für eine Stimmung da war, unglaublich!!! Mit dem 4:0 Sieg ließ es sich dann klasse in den Tag starten.
Hier ein paar Impressionen von der Stadt, die sich auf jeden Fall in die Liste meiner Lieblingsstädte ganz weit oben einordnet.
* Chicagos Skyline mit Hancock und Willis Tower*


* Die Stadt der Hochhäuser, Kanäle und Brücken*


* The Cloud Gate im Millenium Park*

Am Sonntag ist Independence Day und wir haben daher am Montag einen freien Tag. Da dies mein letztes langes Wochenende in den USA ist, wollte ich es ungern daheim verbringen. Und so habe ich mich schließlich dazu entschlossen, gemeinsam mit drei anderen Praktikanten einen Roadtrip zu unternehmen - nach Chicago. Gestern Abend 19 Uhr fuhren wir in West Chester los und kamen heute Morgen 5:30 Uhr Ortszeit in der Stadt an. Das war eine tolle Stimmung, die Stadt langsam erwachen zu sehen. Da es zum einchecken im Hotel ein "bißchen" zu früh war, sind wir ins
Hier ein paar Impressionen von der Stadt, die sich auf jeden Fall in die Liste meiner Lieblingsstädte ganz weit oben einordnet.
* Chicagos Skyline mit Hancock und Willis Tower*
* Die Stadt der Hochhäuser, Kanäle und Brücken*
* The Cloud Gate im Millenium Park*
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