Samstag, 27. März 2010

Farewell Party à la Casino Royale

Es war wieder die Zeit gekommen, dass sich drei Interns von uns verabschiedeten: Julien, Petra und Daniel. In gewohnter Tradition gab es für jeden von ihnen zum Abschied gesammelte Fotoerinnerungen der Praktikumszeit und eine amerikanische Fahne mit Farewell-Grüßen.

Diesmal war es besonders traurig, da ich mit Julien und Petra eine sehr lange Zeit gemeinsam hier verbracht und wir viele schöne Erlebnisse zusammen erlebt haben. Beide waren schon da, als ich im Mai letzten Jahres hier ankam.

Gemäß dem Motto "Casino Royale" waren wir alle sehr elegant gekleidet. Auch das übliche Bierpong wurde diesmal von der Party verbannt. Und so war es eine sehr schöne Feier mit toller Musik, lustigen Leuten und natürlich wurde wieder viel getanzt.

Samstag, 20. März 2010

Hiking at Delaware Water Gap National Park

Knapp zwei Stunden nördlich von Philly, an der Grenze zum Bundesstaat New Jersey, liegt der Delaware Water Gap National Park, der vom Delaware River durchzogen wird. Dieser Park war das Ziel unseres Samstagsausfluges. Wir, d.h. Andreas, unser Wanderführer, Christian, Peter und ich.

Ja, man kann hier tatsächlich auch in der Natur (auf nicht asphaltierten Wegen) wandern gehen. Ganz amerikanisch, lag der Parkplatz allerdings direkt neben dem Highway.

Der Weg verlief nicht einfach nur flach dahin. Nein, gleich zum Anfang ging es steil den Berg hinauf. Dafür wurden wir mit einer wunder-schönen Aussicht belohnt. Mein neuer Kamerarucksack war auch mit auf Tour und konnte sich gleich bewähren.







Unsere zweite Station war ein "historisches" Dorf mit einer handvoll Häusern. Wie gewohnt, haben wir da einige kostümierte Leute getroffen, die das Historische noch stärker vermitteln (sollten). Zum Abschluss des Tages fuhren wir noch zu ein paar schönen Wassserfällen, die wunderschön mitten im Wald gelegen waren.







Das war der erste Ausflug unserer tollen (Foto-) Gruppe und es werden sicherlich noch viele gemeinsame lustige & erlebnisreiche Wochenenden folgen.

Donnerstag, 18. März 2010

Jubilee: 100th Post!!!!!!!!!!

Es ist geschafft: Das ist der 100ste Eintrag in meinem Blog.

Es ist ein toller Weg, euch über meine Erlebnisse hier in der Ferne auf dem Laufenden zu halten. Auch wenn es einige Zeit bedarf, macht es doch auch große Freude zu schreiben. Und manchmal schaue ich zurück, und bin erstaunt, was ich in den vergangenen Monaten alles erlebt habe: angefangen von New York, Washington, Niagara Fälle, Toronto, unsere Rundreise nach Boston, Québec und Montréal, San Francisco, Achterbahn fahren,..., und schließlich unser Traumurlaub auf Hawai'i.

Lasst euch überraschen, was in den kommenden Monaten noch so alles passiert. Auch wenn meine Unternehmungen aufgrund des Diplomarbeitschreibens etwas weniger werden, hab ich noch viele tolle Ideen & Pläne für die Wochenenden. Also bleibt immer schön neugierig!

Und wie immer freu' ich mich auch über jede Nachricht von Euch, damit ich auch weiß wie es euch geht.

Alles Liebe von eurer Anni.

St. Patrick's Day: March 17

Wer von euch hat denn schon mal was vom St. Patrick's Day gehört? Ich muss ehrlich zugeben, ich bis vor kurzem noch nicht. Daher hier ganz ganz kurz der Hintergrund: Der 17. März ist ein Tag zum Gedenken des irischen Heiligen St. Patrick, der an jenem Tag im 5. Jh. starb, und u.a. in Irland ist dieser Tag ein Feiertag. Bei uns ist zwar kein Feiertag, allerdings leben hier sehr viele Menschen mit irischen Wurzeln (und die Industrie möchte auch ein bißchen verdienen), weshalb der Tag an sich bzw. das Wochenende zuvor ganz "in grün" gefeiert wird. Ja, da zeigt sich mal die grüne Ader der USA ;-)

Meine grüne Deko bestand aus einem schicken leuchtenden Plüschzylinder. Allerdings fiel die St. Paddy's Parade in Atlantic City aufgrund des Regens am Samstag ins Wasser. Und gestern, pünktlich zum Irischen Feiertag, lag ich krank im Bett. Und so setz ich meinen tollen Hut wenigstens einmal auf, um ein nettes Foto für euch zu schießen. Vielleicht gibt es ja mal noch eine Mottoparty, auf der ich ihn tragen kann.

Mittlerweile geht es mir auch wieder besser, so dass ich heute schon wieder auf Arbeit war.

Sonntag, 14. März 2010

Party in Atlantic City

Eigentlich sollte es ein tolles Frühlingswochenende werden: tagsüber am Strand entspannen und abends in einem Club tanzen oder im Casino zocken - gemeinsam mit etwa 20 Siemens Praktikanten.

Das Tagesprogramm ist allerdings sprichwörtlich "ins Wasser gefallen". Denn seit Donnerstag Nacht hatte es ununterbrochen geregnet - ungefähr so viel, wie in den Wochenen zuvor jeweils als Schnee herunter kam. Und so beschlossen wir, erst am Nachmittag gen Atlantic City zu starten.

Auf den letzten Meilen vor dem Hotel kamen wir dann ins Zweifeln, ob wir überhaupt eine nicht überflutete Straße zum Hotel finden. Denn alle Straßen, die uns das Navi ausgab, waren gesperrt - und Umleitungsschilder suchten wir vergeblich. Doch schließlich fanden wir doch noch einen trockenen Weg, der uns zum Ziel führte.

Vom Hotel ging es dann mit Sammeltaxis nach Atlantic City, das fast nur aus Hotels besteht. Ein riesiges Hotel reiht sich da ans nächste und in jedem sind große Casinos, Bars und Clubs zu finden. Also haben wir uns eins ausgesucht, das Tropicana, und da die ganze Nacht verbracht, so dass wir uns von dem Regen draußen schließlich gar nicht stören ließen :-)

Zunächst gab es ein leckeres Essen in einer Sportbar, dann ging es weiter in die Casinos, wo einige mit mehr oder weniger Erfolg gezockt haben und schließlich ließen wir die Nacht im Cuba Libre ausklingen, wo ich endlich mal wieder zu latein-amerikanischen Rhythmen tanzen konnte.

Auf Grund der Zeitumstellung, die uns in der Nacht eine Stunde "raubte", landeten wir erst gegen 5 im Bett. Am Sonntag ging es folglich sehr entspannt zu: Ausschlafen, Zurückfahren, Einkaufen und zeitig ins Bett gehen, um am nächsten Tag wieder fit für die Arbeit zu sein.

...und so trostlos sah Atlantic City bei schlechtem Wetter (und Tageslicht) aus:

Sonntag, 7. März 2010

It's Spring: Sunny Weekend and 14°C

Lange mussten wir darauf warten, aber jetzt ist der Frühling endlich da. Am Wochenende hatten wir um die 14°C und die Sonne hat den ganzen Tag geschienen. Daher habe ich am Sonntag auch kurzerhand meinen Arbeitsplatz nach draußen auf die Terasse verlegt. So lässt es sich doch viel besser & motivierender arbeiten. Und nebenbei konnte ich noch zusehen, wie der Schnee dahin schmolz.

Und auch zum Laufen zieht es mich wieder raus. Passend dazu habe ich das folgende in ner Laufzeitschrift gelesen: "Erleben Sie den Frühling: Als Läufer wissen Sie immer als Erster, wann eine neue Jahreszeit beginnt." - Wie wahr!

Donnerstag, 4. März 2010

Tour through Siemens' Datacenter

Gleich neben unseren Bürogebäuden steht eines der größten Datenzentren der USA, in dem Siemens' Kunden ihre Patientendaten sicher speichern und verwalten können. Ein Praktikant hatte uns für heute eine Tour organisiert und so konnten wir mal hinter die gesicherten Mauern schauen.

Zu sehen gab es einen riesigen Serverraum und verschiedene Versorgungs- und Sicherheitstechnik. Schon Wahnsinn, für wie viele mögliche Notfälle vorgesorgt wird. Immer mit dem Ziel, eine Datenverfügbarkeit/-sicherheit von nahezu 100% zu erreichen. Ein einzelnes Krankenhaus könnte das wohl kaum leisten.

Ja, und ein paar Mitarbeiter haben wir auch gesehen, allerdings konnte man die fast an wenigen Händen abzählen.

Montag, 1. März 2010

Relaxed (French) Sunday in Philly

Da ich von Philly bei weitem noch nicht alles gesehen habe, bin ich Sonntag Vormittag gemeinsam mit Julien in die Stadt gefahren. Unser Ziel war das Constitution Center, in dem eine Ausstellung über die Geschichte der USA, insbesondere zur Entwicklung der Verfassung gezeigt wird unter dem Motto "We the people", also "Wir sind das Volk". Na wenn das kein Zufall ist. In beiden Fällen der Kampf für die Freiheit.

Es war mal wieder eine wahrlich interessante Ausstellung, die man jedoch mehrmals besuchen sollte. Denn so viele Informationen kann man mit einmal gar nicht aufnehmen: Unabhängigkeitsbewegung, Bürgerkrieg, Gewaltenteilung, Rechte & Gesetze (darunter auch: Wer durfte zu welcher Zeit wählen bzw. war von der Wahl ausgeschlossen.). Auch aktuelle Fragestellungen, wie die Krankenversicherungsreform und Einreisebestimmung, fehlten nicht. Zu diesen Themen hingen Plakate aus, und man konnte sein persönliches Votum bzw. Meinung dazu abgeben.

Zum Abschluss hatten wir die Möglichkeit, dem ersten Präsidenten, George Washington, gegenüber zu stehen. Wir bekamen auch ein Foto mit ihm, nur leider kein Autogramm.









Den verbleibenden Tag verbrachten wir mit kulinarischen Köstlichkeiten. Allen voran eine leckere Crème Brulée und einen frischen Café au Lait in dem französischen Restaurant "Parc" mit authentischem Flair. Vielleicht sollte ich an der Stelle noch ergänzen, dass Julien Franzose ist. Und so hatten wir einen rund-um entspannten französchen Sonntag.











Am nächsten Tag habe ich dann von Michael, meinem Chef, erfahren, dass das französische Restaurant zu seinen Lieblingsrestaurants in der Stadt gehört. Was für ein Zufall, aber er war gestern nicht da.