Sonntag, 30. August 2009

A Calm Weekend with Philly Cheesesteak & Cinema

Nachdem ich mir am Mittwoch beim Joggen Blasen gelaufen habe, verbringe ich dieses Wochenende lieber gemütlich auf meinem Bett mit dem Laptop auf dem Schoß als großartig auf Tour zu gehen. Nur am Abend gehen wir bißchen weg.

So waren wir gestern endlich mal in Philly zum Cheesesteakessen, was hier genauso wie die Liberty Bell zu den Hauptattraktionen zählt. Also ein Muss für uns. Was das ist? Man nehme ein großes Hot Dog Brötchen, fülle es mit angebratenen Fleischstreifen und Zwiebeln sowie Käse und würze es nach Belieben mit Ketchup und/oder Senf.

Während Geno's das bekannteste Lokal ist, sind wir lieber einer Empfehlung gefolgt und in das gegenüberliegende Pat's King of Steaks gegangen, wo es besser schmecken soll. Naja, geschmacklich hatten wir uns etwas mehr erwartet, was wahrscheinlich an der falschen Käsewahl lag, dafür waren die Cheesefries umso besser - also Pommes mit einer leckeren Käsesoße - mmhhhh. Beim nächsten Mal nehm ich das Cheesesteak auf jeden Fall auch mit dieser Käsesoße, dann schmeckt es bestimmt auch richtig gut und würzig.











Den heutigen Sonntag Abend werde ich im Kino verbringen und mir gemeinsam mit Linda "500 Days of Summer" anschauen. Wenn es draußen schon sehr wechselhaft ist, können wir uns den Sommer wenigstens auf der Leinwand anschauen. Im Gepäck werden wir auf jeden Fall nen warmen Pullover haben, um in dem stark klimatisierten Kinosaal nicht zu frieren...und das bei dem Filmtitel.

Stars & Stripes Farewell Party

Sechs Mädels haben anlässlich ihres zu Ende gehenden Praktikums am Freitag zur Stars & Stripes Farewell Party eingeladen, die mit einem leckeren Barbecue begann. Dazu gab es selbstgemachte Salate und zum Nachtisch ReisPop-Marshmallow-Happen - total köstlich.

Viele haben sich mit Sternen geschmückt und trugen Hüte in Farben der amerikanischen Fahne. Am besten war Bene. Er hätte mit seinem Uncle Sam Kostüm an dem Abend auf jeden Fall den Award für das beste Outfit erhalten - patriotischer geht's nimmer, echt toll.

Bis zum frühen Morgen haben wir dann ausgelassen getanzt, gesungen und gefeiert.











New York, New York

New York, wie ich diese Stadt lieb gewonnen habe. Letztes Wochenende war ich nun schon zum dritten Mal in der Weltstadt, diesmal gemeinsam mit Linda, Johanna und Alex - wir waren eine Woche zuvor zusammen in Baltimore auf Tour. Die Buchung unserer Unterkunft war diesmal sprichwörtlich Last Minute. Nachdem uns unsere Hostelbuchung am Freitag abgesagt wurde, haben wir in der Nacht zum Samstag glücklicherweise noch ein Hotel für vier gefunden, dass zwar etwas außerhalb von New York lag, aber sehr komfortabel und sauber war.

Am Samstag Morgen ging es also los und nach gut zwei Stunden konnten wir glücklich im Hotel einchecken, bevor es dann direkt nach NY ging. Neben den Hauptattraktionen wollten wir diesmal ein paar andere Ecken der Stadt kennen lernen. So begann unsere Tour in Greenwich Village, wo wir erst einmal ein Burger Restaurant enterten, in dem die Burger noch mit Liebe zubereitet wurden und man erkannte, dass Pommes aus Kartoffeln gemacht werden. Weiter ging es zum Washington Monument und von da aus dann gut zwei Meilen die 5th Avenue hinauf, vorbei am Flatiron Building, hunderten Modegeschäften, an denen wir nicht immer einfach nur vorüber gehen konnten, und dem Empire State Building bis wir schließlich zum Times Square abbogen. Da hatten wir uns dann endlich eine Pause verdient. Es war ja auch schon nach 6.







Als krönenden Abschluss des Tages sind wir zur Abenddämmerung auf das Rockefeller Center hinauf gefahren, von wo aus wir einen wunderbaren Blick über New York hatten. Am beeindruckensten war für mich, den Central Prak in seiner gesamten Größe und mit seinen vielen Seen von oben zu sehen. Sah man in südliche Richtung hatte man dirkt das Empire State Building vor sich und konnte sogar die Freiheitssatue in der Ferne erkennen.








Den Abend haben wir dann gemütlich in einer mexikanische Bar in Greenwich Village ausklingen lassen, wo am Mittag unsere Stadttour begann.

Der nächste Tag empfang uns mit Sonnenschein, so dass unser Ziel schnell fest stand: der Central Park, in dem am Wochenende tausende Menschen unterwegs sind und auch viel Unterhaltung geboten wird, so wie diese Band, der wir einige Zeit lauschten.







Da New York ja auch für seine vielen Museen bekannt ist, haben wir am Nachmittag einen Abstecher in das Metropolitan Museum of Art gemacht, das direkt am Central Park gelegen ist. Leider haben wir zuvor nicht auf die Öffnungszeiten geachtet und so blieben uns nur knapp zwei Stunden, in denen wir uns die ägyptische Ausstellung sowie den Amerikanischen Flügel mit seinen unzähligen Möbeln angeschaut haben. Beim nächsten Mal werde ich meine Museumstour auf jeden Fall fortsetzten, da es ein so vielfältiges & toll gestaltetes Museum ist.









Zum Abschluss des Wochenendes sind wir nach East Village gefahren, dass mich mit seinen vielen Bars und Restaurants sowie den vielen jungen Leuten sehr stark an die Dresdner Neustadt erinnert hat.

Was für eine wunderschöne Zeit wir wieder hatte! Ich freu mich schon auf das nächste Mal! An Ideen für Unternehmungen fehlt es auf keinen Fall.

Registration for the Philly Half Marathon

Nach meinem erfolgreichen 10 km Lauf beim Teamtriathlon habe ich mir jetzt ein neues Ziel gesetzt: einen Halb Marathon in Philly. Ganz unter dem Motto "Running means Independence". Die Strecke geht mitten durch die Stadt, vorbei an den bekanntesten Plätzen der Stadt und beinhaltet - glücklicherweise - keinen Treppenlauf an der Rocky Statue. Der Lauf ist Ende November, so dass ich bis dahin noch fleißig üben kann. Am liebsten gemeinsam mit Julien, der sich für den Marathon in Philly angemeldet hat.

Mittwoch, 19. August 2009

Daytrip to Baltimore on last Saturday

Der Reiseführer versprach uns schon viel für die Stadt: "vergleichbar mit Duisburg". Nur war keiner von uns zuvor schonmal in Duisburg gewesen, um diese These bestätigen oder widerlegen zu können. Im Reiseführer stand weiter, dass das "Gravitationszentrum" der Stadt der Innere Hafen ist, an dem wir dann auch den ganzen Tag zugebracht haben. Wir, das waren Linda, Johanna, Karo, Alex - der Hahn im Korb - und ich. Neben dem Hard Rock Café stand am Hafen das World Trade Center, das mit seinen 27 Stockwerken jedoch vergleichsweise winzig war.











Gleich nebenan lag ein altes Kriegs-Segelschiff, die Constellation, auf das wir auch drauf konnten und die verschiedenen Decks anschauten: von der Offizierskabine und sonstigen Schlafplätzen, über die Kanonen, bis hin zum "Arztzimmer". Und die Schiffsglocke durfte natürlich auch nicht fehlen.








Anschließend ging es weiter am Hafen entlang, wo ich doch glatt das Rosen'sche Schiff entdeckt habe. Erst das Haus in Cape May und jetzt ein Boot. Mal schauen was ich als Nächstes entdecke :-)

Weiter ging es bis zur anderen Seite des Hafen, wo wir von einem Hügel aus einen wunderschönen Blick über die Stadt hatten und einfach die Aussicht genossen. Und schon ging wieder ein erlebnisreicher Tag dem Ende zu.

Culinary Weeks

Jede Woche heißt es bei uns jetzt: an die Töpfe, fertig, los ... zum gemeinschaftlichen internationalen Kochen in einer echt lustigen Runde. Vergangene Woche gab es deutsche Küche, mit Hackfleisch gefüllte Klöße an Sauerkraut und Schinken-Sahne-Soße, und zum Nachtisch eine türkische Köstlichkeit: überbackenen Milchreis. Klingt alles etwas eigenwillig?! Ja, das war auch unser erster Gedanke, aber es hat erstklassig geschmeckt! Schaut selbst.









Am nächsten Tag war dann Backtag, an dem wir für Simons Geburtstag Donauwellenmuffins gebacken haben, mit denen wir ihn eigentlch zur Kaffeepause überraschen wollten. Unglücklicherweise war er da aber schon im Feierabend, so dass wir bis zum Abend warten mussten. Da gab es dann eine kleine Feier im Internhaus mit Muffins und Bier-Pong und einem anschließenden Abstecher in eine Bar in West Chester.

Das war jetzt schon das dritte Mal, dass ich hier gebacken habe. Bei den ersten zwei Mal gab es Bananenbrot-Muffins mit Nüssen und Schokoladenstücken - eine wahre Köstlichkeit, die ich auf jeden Fall noch öfters backen werden, auch wenn ich wieder daheim bin.








Am Wochenende haben wir es endlich geschafft zum ersten Mal bei uns zu Hause zu grillen, nachdem das erste Mal sprichwörtlich ins Wasser gefallen ist. Gemeinsam mit Linda und Johanna haben wir es uns gut schmecken lassen, vor allem die Maiskolben - wie wir die lieben.

Gestern gab es wieder ein kulinarisches Highlight: Lalo hat mit und für uns mexikanisch gekocht. Da gab es leckere Tacchos, eine würzige Hackfleischmischung, Avocado Crème,...mmhhh... Und das schöne ist, dass wir gemeinsam Kochen und dabei eine ganze Menge Spaß haben. Am Ende war noch so viel übrig, dass wir heute gleich nochmal beim Mittag alle zusammen um die Schüsseln saßen und es uns gut schmecken ließen. Ich freu mich schon auf die nächste Woche :-)

Freitag, 14. August 2009

Dolphin Watching at Cape May

Für Sonntag hatten wir eine Whale Watching Tour in Cape May gebucht, das gute 2 Autostunden entfernt am Atlantik liegt. Gemeinsam mit Linda, meiner Mitbewohnerin, Karo und ihren Eltern ging es morgens halb 7 bei strömendem Regen los. Glücklicherweise hörte dieser wenige Meilen vor unserem Ziele auf und das Wetter wurde dann von Stunde zu Stunde besser.

Zwar haben wir auf unser Bootstour keine Wale gesehen, dafür umso mehr Delfine, die es vor allem liebten, auf den Wellen am Heck des Schiffes "zu reiten" und uns immer wieder tolle Sprünge zeigten.







Nachdem ich mich von der Bootsfahrt erholt hatte, so ganz hochseetauglich war ich an dem Tag wohl nicht, haben wir den Nachmittag dann in Cape May verbracht mit einem Spaziergang durch den Ort und einer Fahrt zum Leuchtturm.






Schließlich haben wir den Tag mit Sonnen und Baden am Strand in aller Ruhe ausklingen lassen, bevor es dann, wie konnte es anders sein, durch den Regen zurück nach Hause ging. Das Timing hat an dem Tag somit genau gepasst.

Farewell Party

Immer wenn das Praktikum zu Ende geht, wird der Abschied mit einer Farewell Party nochmal so richtig schwer gemacht. Letzten Freitag war es wieder so weit und wir mussten gleich zwei verabschieden, Michael und Ami. Unter dem Motto "Remember the Time" wurde nicht nur an ihre Zeit erinnert, sondern das Motto galt auch Michael Jackson. Dem entsprechend waren alle schwarz und/oder weiß gekleidet, trugen Hut, Mundschutz oder weiße Socken in schwarzen Schuhen :-) Es war wieder ein toller Partyabend!












Samstag, 8. August 2009

Second Wonderful Weekend in Maryland

Nachdem ich am Indepence Weekend zum ersten Mal in Maryland war und mich in die Region verliebt habe, habe ich am 1. August Wochenende wieder meine Campingsachen zusammengepackt und bin an die Küste Marylands gefahren. Mein Ziel war der südlichste Punkt: der Point Lookout, an dem ein Lechtturm auf mich wartete, der glücklicherweise am ersten Samstag des Monats für Besucher geöffnet hatte. Von dem hatte man einen wunderschönen Blick aufs Meer hinaus. Und weil so wunderschönes Badewetter war, habe ich den Nachmittag am Strand verbracht und bin in der warmen Chesapeake Bay baden gewesen, in der man fast den ganzen Tag zubringen konnte. Also ganz anders als im kalten Atlantik in Atlantic City.









Zum Abendbrot gab es leckere Maiskolben aus dem Campingkocher und leider auch einen ganzen Schwarm Mücken dazu, da der Campingplatz direkt am Wasser lag und zwischen den Stellplätzen unheimlich viel Grün wuchs. So bin ich recht zeitig ins Zelt "geflüchtet" und habe den Tag sehr entspannt mit Lesen ausklingen lassen.
Der nächste Tag hat mich wieder mit Mücken begrüßt, so dass ich rasch meine Sachen zusammengepackt habe und das Frühstück kurzerhand auf den Bootssteg verlegt habe, der auch wunderschön zum Fotografieren einlud - von den vielen Wolken mal abgesehen.







Den ganzen Tag bin ich dann über die Insel gefahren und hab immer wieder angehalten, um die wunderschöne Landschaft, den Strand und Fischadler zu genießen.







Meine letzte Station war Solomons, ein ehemaliges Fischerdorf wie aus dem Bilderbuch, das man über eine riesige Brücke erreicht. Wie so oft ist die Zeit so schnell vergangen, und ich hatte nur sehr ungern den Heimweg wieder angetreten.