Freitag, 26. Februar 2010

Cheeburger & Farewell Dinner at Red Lobster

Da trotz des Schneefalls am letzten Donnerstag die Straßen frei waren, hab ich mich zum Abendessen mit Julien bei Cheeburger Cheeburger getroffen. Die Spezialität des Hauses ist ein Burger mit knapp einem Pfund Fleisch und eine große Auswahl an Belag.

Während ich mich "nur" für einen 1/3 Pounder entschieden haben, bestellte sich Julien einen Pounder - für ihn bereits Pounder #2 während seiner Praktikumszeit. Naja, und wie konnte das Essen anders enden, als das Julien sogar vor mir seinen Burger aufgegessen hatte - unglaublich.

Und jeder der solch einen Burger schafft, von dem wird ein Foto geschossen und an der "Wall of Fame" verewig. Was für ein Glück, dass ich zumindest so mal als "Begleiter" mit aufs Foto komme. Selbst einen Pounder essen - niemals. Mir hat mein kleiner schon gereicht. Aber insgesamt, sehr lecker.

Am nächsten Abend ging es dann gleich weiter mit einem Abschiedsdinner bei "Red Lobster" für einen guten Freund und Praktikanten. Scheinbar hatten auch viele andere an dem Abend die Idee, in dieses Restaurant zu gehen. Und so mussten wir eine ganze Weile auf einen Tisch warten.

An Lobster (also Hummer) habe ich mich zwar nicht ran getraut. Dafür fiel beim Blick auf die Karte meine Entscheidung ganz schnell auf die Jumbo Coconut Shrimps; eine tolle Erinnerung an Hawai'i. Fehlten nun nur noch die wärmenden Sonnenstrahlen, das Rauschen des Meeres und die Beachbar, in der uns die Köstlichkeiten serviert wurden ...

Mit mir auf dem Foto ist Alvaro, mein Roomie.

My 2nd Snowstorm

Anfang der Woche hatte es noch geregnet, so dass der Schnee vom letzten Blizzard langsam dahinschmolz. Doch dann kam am Mittwoch die Nachricht, dass bereits der 4. Schneesturm dieses Winters im Anmarsch ist - für mich glücklicherweise erst der zweite :-)

In der Nacht zum Donnerstag fing der endlose Schneefall an. Auch wenn die Straßen am Donnerstagmorgen recht frei waren, entschied ich mich dafür, lieber von daheim zu arbeiten. Wer weiß, was den Tag über noch runterkommt. Und ich wollte auf keinen Fall riskieren, nicht mehr nach Hause zu kommen.

Am Donnerstag wurde es allerdings gar nicht so schlimm. Dafür nahm der Schneefall am Abend zu und als ich heute morgen aufwachte, waren die Straßen gut weiß; bestimmt 10 - 15 cm Neuschnee. Und so konnte ich den zweiten Tag in Folge daheim bleiben und habe mir auf dem Bett meinen Arbeitsplatz eingerichtet. Und das beste daran, zwischendurch konnte ich immer wieder aus dem Fenster schauen und dem Schneetreiben zuschauen - ganz ohne aufstehen zu müssen :-)









Am Nachmittag klarte der Himmel dann langsam auf, und die Abendsonne kam heraus.

Mittwoch, 24. Februar 2010

The First Days with Home Sickness

Jetzt hat auch mich das Heimweh erwischt. Nach dieser wunderschönen Zeit daheim, fällt es mir momentan um einiges schwerer, mich wieder einzuleben, als während meiner gesamten letzten Praktikumszeit. Da war alles neu und unbekannt. Jetzt ist alles so vertraut.

Und so schweife ich trotz der vielen Arbeit, die mich hier empfangen hat, gern in Gedanken ab und freue mich schon morgens auf Matthis Anruf am Nachmittag. Und natürlich auf Mai, wenn wir uns hoffentlich in Florida wiedersehen.

Bei uns daheim sind zur Zeit die Eltern von meinem spanischen Roomie, Alvaro, da. Trotz der Sprachschwierigkeiten - sie sprechen kein Englisch und ich kein Spanisch - verstehen wir uns recht gut. Alvaro übersetzt recht fleißig und manche Dinge lassen sich auch mit Händen, Füßen und Mimik sehr gut erklären. Heute haben sie Paella zum Abendessen gekocht. Da konnte ich natürlich nicht nein sagen; und es hat köstlich geschmeckt. Neben Reis, Shrimps und Thunfisch war auch Hühnchenfleisch, Paprikahälften, Eier und Bohnen mit enthalten - eine leckere Mischung.

Und ob wir in den nächsten Tagen auf Arbeit gehen können? Mal sehen. Denn es ist wieder ein Schneesturm angekündigt. Also hat jeder vorsichtshalber seinen Laptop mit nach Hause genommen, um notfalls von daheim zu arbeiten. Manchmal kann ein Schneesturm auch praktisch sein ;-) Ich werde euch auf dem Laufenden halten.

Sonntag, 21. Februar 2010

Second Period in Philly

Drei Wochen "Heimaturlaub" gingen am Samstag Morgen zu Ende. Drei Wochen voller toller Erlebnisse, Wiedersehen, Unternehmungen und kulinarischer Höhenpunkte - wie Kartoffeln und Quark :-) Und dann hieß es wieder Abschied nehmen, denn 9:20 Uhr startete mein Flieger in Dresden gen Westen.









Über München ging es nach Philadelphia, wo der Flughafen zum Glück seit ein paar Tagen wieder vom Schnee befreit war. Wir landeten bereits schon eine Stunde früher als geplant und so konnte ich, nachdem ich mein Auto abgeholt hatte, noch schnell die ersten Einkäufe erledigen.


Die Schneestürme der vergangenen Wochen haben am Straßenrand und auf den Wiesen allerdings noch deutlich ihre Spuren hinterlassen. So auch bei uns vor der Haustür, wo die Schneeberge noch überraschend hoch sind.









Ich wohne wieder bei Dan, im gleichen Zimmer und es war ein bißchen wie nach Hause kommen - ja, irgendwie ist es schon mein zweites Zuhause geworden. Und das Auto? Diesmal gabe es einen fast nagelneuen Chevi Cobalt - kein schlechter Fang.

Und am Samstag Abend ging es nach einem Stündchen Schlaf auch gleich weiter zur Intern-Party. Es gab ein schönes Wiedersehen und auch Kennenlernen neuer Praktikanten, die in den vergangenen sechs Wochen begonnen haben. Der Sonntag war dann ganz entspannt mit Skypen, Shoppen und Schlafen, so dass der erste Arbeitstag kommen konnte.

Donnerstag, 11. Februar 2010

Three weeks in Germany

Wenn ich eins in den letzten Monaten gelernt habe, dann ist es die Verplanung von Freizeit - ja nicht länger als zwei Stunden daheim sitzen und faulenzen ;-) Und so ging es, kaum das wir wieder angekommen waren, an die Terminplanung. Ratz fatz waren die Wochenenden verplant und die Abende unter der Woche füllten sich auch schneller als gedacht.

Montags und dienstags ging es endlich wieder zum Tanzen. Und wer hätte es gedacht, es ging erstaunlich gut. Und so gab es auch das ein oder andere Lob vom Trainer. Dabei bestand mein Tanztraining in den vergangenen Monaten meist nur darin, aller zwei Wochen in den Gruppentrainingsräumen unseres Fitnessstudios allein zu üben - mal Latein und mal Standard - je nach Lust und Laune.

Für letztes Wochenende hatte ich mir gewünscht, Ski fahren zu gehen. Und so fuhren wir mit meinem Bruder und seinem Schwager in spe nach Oberwiesenthal - die höchstgelegene Stadt Deutschlands. Bei traumhaftem Winterwetter ging es die Pisten hinab, die dank des vielen Schnees in den vergangenen Wochen super zu befahren waren.

















Vielleicht wundert sich der ein oder andere, warum ich nur drei Wochen in der Heimat bin?! Ich habe mich dazu entschlossen, für weitere sechs Monate in die USA zu gehen, um in Zusammenarbeit mit Siemens meine Diplomarbeit zu schreiben. Gestern wurde mir das neue Visum genehmigt, und so geht es in reichlich einer Woche wieder zurück. Bis dahin gibt es noch viel zu tun, z.B. Saunieren gehen in unserem Lieblingsbad, dem Platsch in Oschatz.