Mittwoch, 26. Mai 2010

From Orlando to Miami Beach

Nach zwei Tagen und drei Nächten in Orlando sowie einer ausgiebigen Shopping Tour am Morgen im nahe gelegenen Outlet Center, sind wir am frühen Nachmittag in Richtung Miami aufgebrochen. Vor uns lag eine knapp fünf stündige Fahrt auf der A1A, eine wunderschöne Straße, die uns an der Ostküste Floridas am Meer entlang nach Süden führte.

Dabei kamen wir an einer reichen Variation an Briefkästen vorbei: Delfine, Seepferdchen, Pelikane, Schildkröten,..., sogar eine kleine mit Schilf gedeckte Hütte. Wie schön die immer anzusehen sind. Am liebsten hätte ich auch so einen daheim.

Einen Stopp legten wir dann noch bei einem Vogelschutzgebiet ein, wo wir von einer Aussichtsplattform aus wunderbar Pelikane, Fischreiher und sonstige heimische Vögel beobachten konnten.









Als wir nach Palm Beach kamen, einer der nobelsten Strandorte Floridas, war es zwar schon dunkel, allerdings ließen wir es uns nicht nehmen, durch die teuerste Einkaufstraße mit seinen unzähligen Designerläden zu fahren sowie einen Stopp beim Hotel "The Breaker" einzulegen. Nur übernachten werden wir hier nicht.









Kurz nach 11 sind wir dann endlich in unserem Hotel in der Nähe von Miami angekommen und, überglücklich über das tolle Zimmer, ins riesige Bett gefallen.

Den nächsten Tag sind wir ganz relaxt angegangen und fuhren erst gegen Mittag nach Miami Beach, wo wir gemütlich durch die Straßen sowie entlang des Ocean Drives spazierten. Das besondere dabei waren die vielen Häuser, die im Art Deco Style gebaut wurden (aus den 30er und 40er Jahren). Auch der Strand war ganz schön.

Leider erlebten wir an diesem Tag mehrere kräftige Schauer. Und so mussten wir zusehen, dass wir uns immer rechtzeitig in ein Geschäft oder Café flüchteten.







Unser Fazit für den Tag war allerdings: Miami Beach ist ganz nett, aber kein Ort, den man gesehen haben muss.

Montag, 24. Mai 2010

Walt Disney World - not only for Kids

Wie haben wir uns auf den heutigen Tag gefreut: Es ging nach EPCOT, einem von vier Disney Themen Parks in Orlando. Da können wir uns mal wieder wie ein Kind fühlen :-)

Im Vergleich zu meinen Erlebnissen im Six Flags Park, gab es hier sehr "sanfte" Fahrattraktionen. Eins der Highlights war dabei "Soarin", eine Simulation eines Paragliderfluges über Kalifornien. Während des "Fluges" blies uns Wind ins Gesicht, uns umgab der Duft von Orangenbäumen, als wir über sie "hinwegflogen", und ab und an hatten wir das Gefühl, dass unsere Füße gleich die Baumwipfel berühren,...

In der großen silbernen Kugel, man kann wohl sagen, dem Wahrzeichen von EPCOT, befindet sich das Spaceship Earth. Bei der Fahrt durch die Kugel wurden bedeutende historische Gegebenheiten dargestellt, von Höhlenmenschen, über Buchdruck, bis in die heutige Zeit. Dank des Sponsorings durch Siemens konnten wir den VIP Eingang nutzen und so das Anstehen umgehen.









Weitere Fahrattraktionen waren die "Teststrecke" von General Motors, ein fahrendes Kino über die Zeit der Dinosaurier, und eine Raketenflugsimulation zum Mars. Glücklicherweise war diese ohne Rückflug. Denn auf Grund des vielen Durchschüttelns, der wirkenden Kräfte und dem engen Raum, in dem das stattfand, hat sich mein Wohlbefinden rasch aus dem Staub gemacht. Zurück blieb ein unwohles Gefühl, dass ich so schnell nicht wieder los bekam.

Und so ließen wir die Fahrattraktionen zunächst hinter uns, und gingen zum zweiten Teil des Parks, in dem sich verschiedene Länder präsentierten. Da sind wir durch Norwegen, Deutschland (wo es zum Mittag eine Bratwurst mit Sauerkraut gab), Marokko, über den Markusplatz in Venedig, Japan und Frankreich spaziert, wobei alle waren sehr authentisch und einladend gestaltet waren. Es gab noch eine Menge mehr Länderpavillions, allerdings fehlte uns dafür die Zeit, denn wir wollten ja noch paar Fahrattraktionen erleben.

Na und das wichtigste fehlte ja auch noch: Fotos mit den Disney Figuren. Zwei hatten wir im Park getroffen: Die Schöne und die Chipmunks. Für Mickey & Co. gab es einen extra Fotoraum. Also stellten auch wir uns an der Schlange an, wartet ein Weilchen und bekamen schließlich unsere Bilder mit Mickey, Minnie, Pluto, Donald und Gufy. Beim nächsten Mal brauchen wir aber unbedingt auch ein Autogrammbuch, so wie es all die Kinder um uns herum ...

Zum Abschluss dieses unvergesslichen Tages gab es ein wunderschönes Feuerwerk mit Lasershow, das über einem See gestartet wurde.

Sonntag, 23. Mai 2010

Kennedy Space Center in Cape Canaveral

Das Kennedy Space Center hat uns mächtig beeindruckt. Es besteht aus zwei Bereichen: einem Besucherzentrum, in einem sehr sehr weitläufigen Gelände, auf denen Raumfahrtmissionen vorbereitet werden und die Startrampen stehen. Wie die meisten Attraktionen in den USA war es wunderbar anschaulich und abwechslungsreich gestaltet.

Im Besucherzentrum haben wir zunächst einen Blick in eine Raumfähre geworfen. Gleich daneben waren auch der riesige orangefarbene Tank und die zwei Trägerraketen ausgestellt. Bei einer Raketenstartsimulation konnten wir anschließend selbst erleben, wie sich der Start für einen Astronauten anfühlt. Dabei wurden wir so richtig durchgeschüttelt, was für ein Spaß! Im Rocket Garden waren dann noch weitere Raketen ausgestellt und ich konnte mal in einer Raumkapsel Platz nehmen. Kaum vorstellbar, dass darin drei Astronauten befördert wundert, denn was es drin nicht gab, war Platz.









Während der Mittagshitze haben wir uns ins 3D Kino "geflüchtet" und uns einen Film zur Hubble Mission angeschaut, bevor es am Nachmittag mit einem Bus hinaus ins Freigelände ging. Dabei erlebten wir eine interessante Tour, u.a. durch den Kontrollraum für Apollomissionen, standen unter einer originalen Mondrakete, sahen die Startrampen der Raketen...

Durch Zufall haben wir dann noch erfahren, dass für diese Nacht gegen 23 Uhr ein Raketenstart geplant war. Und so haben wir uns kurzerhand entschieden, den Abend an der Küste zu verbringen, um später den Start live mitzuerleben. Mit Minigolf und ein wenig Tanzen am Strand haben wir uns die Zeit vertrieben. Und als wir gegen elf dann in Cape Canaveral gemeinsam mit anderen Schaulustigen warteten, mussten wir leider erfahren, dass der Start verschoben wurde. Zu schade aber auch. Trotzdem war es ein toller Tag und wir fuhren glücklich zurück zu unserem Hotel in Orlando.

Samstag, 22. Mai 2010

Matthi!!!!!!!!

Endlich ist es wieder soweit: Matthi und ich sehen uns wieder. Statt in Philly trafen wir uns diesmal in Orlando, um gemeinsam eine Woche durch Florida zu reisen.

Unsere Flüge waren recht angenehm, und nun liegen wir gemütlich in unserem Hotelzimmer und freuen uns auf die bevorstehende Zeit. Am Sonntag geht es zunächst in das Kennedy Space Center in Cape Canaveral (schade, dass vergangene Woche der große Raketenstart stattfand) und am Montag steht Disney World mit dem Themenpark EPCOT auf dem Programm, bevor wir dann am Dienstag in Richtung Miami weiterfahren.

Liebe Grüße von den beiden glücklich Vereinten :-)

Sonntag, 16. Mai 2010

Italian Market Festival in Philly

Wie hatte ich mich auf Sonntag gefreut. Denn da war Italian Market Festival im Little Italy von Philly. Markt ist in dem Viertel fast täglich. Doch an diesem Wochenende wurde es zum Straßenfest ausgedehnt. Gemeinsam mit Loïc, er ist ebenfalls Praktikant bei Siemens, bin ich früh los, so dass wir den Italian Market "Erwachen" sahen. U.a. sind wir einer Gruppe begegnet, die ihre Pick-up kurzerhand zum Frühstücksplatz umfunktionierten, in dem sie einen Tisch und paar Bänke drauf platzierten. Manchmal können die großen Autos echt sehr praktisch sein :-)

Nach einem leckeren italienischen Kaffee sind wir weiter durch die Straßen spaziert und haben einfach nur die fröhliche Stimmung und das tolle Wetter genossen. Gegen Mittag fand dann eine Prozession mit Heiligenfiguren statt. Eigentlich hatte ich mir das etwas feierlicher vorgestellt. Stattdessen wurden die Figuren mehr oder weniger liebevoll durch die Straßen geschoben und von den Passanten Geldspenden eingesammelt. Na, wieder was gelernt. Kurz danach kamen dann auch noch Peter, ebenfalls ein Siemenspraktikant, und Dan, ein Kollege von mir, dazu. Gemeinsam haben wir dann unseren Weg fortgesetzt.









Und was es auf dem Markt alles an Süßem gab...einfach lecker. Wurde ich doch auch gleich zu einem spontanten Foto eingeladen :-) Etwas später sahen wir allerdings auch, wo so manche Leckereien zubereitet wurden. Wie in dieser Garage in einer kleinen Nebenstraße.









Gleich neben dem Little Italy verläuft die South Street - eine Straße mit unzähligen Bars, Restaurants, kleinen Geschäften und Künstlerläden. Ein bißchen wie die Neustadt in Dresden. In der Hausnummer 1020 sind die Magics Gardens daheim, ein Haus mit angeschlossenem Freigelände, die über und über mit Mosaiken, Fließen, Spiegeln, Glasflaschen, Fahrradfelgen,... dekoriert sind. Dank des tollen Sonnenscheins hat es überall geblinkt und geblitzt, und uns einen tollen Nachmittag bereitet.









Zum Abschluss dieses perfekten Sonntags haben Peter, Loïc und ich noch einen Abstecher in den Valley Forge Park gemacht, wo wir unserer Lieblingsbeschäftigung nachgingen. Genau, Frisbee. Auf dem Heimweg konnten wir dann endlich auch mal ein authentisches Foto unserer Kamikaze-Gänse schießen. Die sieht man hier sehr oft am Straßenrand oder auch auf dem Siemensgelände. Ihnen scheint es überhaupt nichts auszumachen, ihren Familienausflug an den Highway zu unternehmen (man beachte die kleinen Gänseküken). Das nenn ich mal Anpassung.

Sonntag, 9. Mai 2010

Excited about Cycling through New York City

Wie habe ich mich auf vergangenen Sonntag gefreut, denn wir fuhren endlich wieder nach New York City. Wie ich diese Stadt liebe! Und da es nun schon das neunte Mal war, dass ich die Stadt der Städte besuchte, hab ich mir etwas ganz besonderes einfallen lassen: eine Fahrradtour durch Manhattan. Allerdings konnte ich Andreas, Christian und seine Freundin Juliane nicht davon überzeugen, gemeinsam eine Radtour durch die Stadt zu machen. Und so habe ich mir allein ein Rad ausgeliehen und bin drei Stunden durch die Stadt gedüst. Dabei war es zu keiner Zeit gefährlich auf den Straßen, denn es gab überraschend viele Radwege, insbesondere auf den großen Straßen, oder ich bin einfach die kleineren Straßen gefahren, entlang denen es sowieso mehr zu entdecken gibt. Gelegentlich habe ich angehalten, um Fotos von interessanten Ecken Manhattans zu schießen. So u.a. diese. Schaut dabei mal genau ins Schaufenster:









Und ist euch was aufgefallen? Vielleicht das "Radeberger"-Schild? Ja, kaum zu glauben, dies war tatsächlich im Herzen Manhattans zu sehen.

Meine Tour führte mich weiter durch Chinatown und den Financial District - der zum Sonntag wie ausgestorben war - bis hinunter zur Südspitze von Manhattan. Von da aus wählte ich den Radweg entlang des Westufers Manhattans bis hinauf zur 50sten Straße. Auf dem Weg dahin passierte ich die Chelsea Piers mit seinen unzähligen Freizeitangeboten, u.a. eine Golfabschlaganlage in Richtung Hudson River - daher auch dieses riesige Netz.









Zum Abschluss meiner Tour fuhr ich zum Times Square, wo die Fahrt kurzzeitig unterbrochen wurde aufgrund der unglaublichen Menschenmassen. Daher hieß es "wer sein Fahrrad liebt der schiebt". Nach drei Stunden gab ich das Rad schweren Herzens wieder zurück, aber mit der Gewissheit, auf jeden Fall noch ein zweites Mal eine Radtour zu unternehmen, dann mehr in das nördliche Manhattan inklusive Central Park.

Den verbleibenden Nachmittag lief ich noch etwas durch die Straßen, wo sich mir u.a. diese interessanten Anblicke boten.









Schließlich traf ich Andreas, Christian und Juliane am Times Square wieder, um den Tag - zwar leider nicht bei einem Musical ausklingen zu lassen - dafür in einem kleinen Restaurant in Chinatown bei leckerem Essen.

Samstag, 8. Mai 2010

My 1st Anniversary in the US

Kaum zu glauben aber wahr: Heute vor einem Jahr bin ich zum ersten Mal in Philadelphia gelandet und habe damit meine Entdeckungstour im Land der unbegrenzten Möglichkeiten begonnen. Dabei waren die USA nie mein favorisiertes Land, zu viele Vorurteile (und Unwissenheit) schwirrte da wohl in meinem Kopf herum.

Und jetzt, ein Jahr später, habe ich dieses Land und seine Menschen in mein Herz geschlossen. Klar, es gibt auch Ecken und Kanten, aber eben auch viele Vorzüge. Keinen einzigen Tag möchte ich missen und ich freue mich auf die noch kommenden Wochen und Erlebnisse.

Was als nächstes geplant ist? Morgen fahren wir für einen Tag nach New York City. Und Ende Mai werde ich gemeinsam mit Matthi eine reichlich Woche durch Florida fahren. In zwei Wochen geht es schon los und wir freuen uns riesig darauf.

Samstag, 1. Mai 2010

1st May at the Beach in Cape May

Vergangenen Freitag haben wir die Woche mit einem gemütlichen BBQ-Abend bei Freunden ausklingen lassen. Immerhin konnten wir bis in die Nacht hinein draußen sitzen, ohne dass es eisig kalt wurde. Ja, so langsam fängt bei uns der Sommer an.

Der erste Mai war dann ebenfalls ein herrlich sommerlicher Tag. Nach ein bißchen Diplomarbeitschreiben am Morgen, sind Peter und ich nach dem Mittag zum Strand aufgebrochen; im Gepäck ein leckeres Picknick, Badesachen und natürlich unseren geliebten Frisbee. Als wir gegen vier in Cape May ankamen, haben wir es uns am Strand bequem gemacht und unsere Leckereien ausgepackt. Das blieb den Möwen natürlich nicht lange verborgen, und so wurden wir von ihnen "umgekreist". Allerdings trauten sie sich nicht ganz nah ran, und so blieben wir von einem "Möwenangriff" verschont. Vor 1 1/2 Jahren in Südengland hatten wir das anders erlebt. Da hat sich eine dreiste Möwe doch tatsächlich von hinten im Sturzflug auf Matthis Essen gestürzt, was abgebissen, und so schnell wie sie ankam, war sie auch wieder verschwunden. Dies hat mir einen gesunden Respekt vor den Vögeln verschafft. Doch die Möwen in Cape May waren friedlich.

Neben den Möwen gab es eine noch viel schönere tierische Begegnung: Delfine!!!! Vergangenes Jahr hatte wir in Cape May ja schonmal eine Delfinbeobachtungs-Bootstour unternommen, und dabei die Tiere auch nah am Strand gesehen. Zu unserer Freude schwammen auch diesmal einige von ihnen nah am Strand entlang. Meist sah man nur die Rückenflosse, aber der eine oder andere sprang dann auch mal kurz aus dem Wasser. Für mich ist dies jedesmal wieder ein unglaublich schönes Erlebnis, diese Tier in freier Natur zu erleben, anstatt in einem großen Pool bzw. Aquarium.

Was die Wassertemperatur des Atlantik betraf, so war diese noch immer eisig - geschätzte 13°C, weshalb wir wieder nur mit den Füßen hinein gingen. Statt baden zu gehen, holten wir dann den Frisbee raus. Allerdings spielten wir nicht nur zu zweit, denn zufälligerweise habe wir - ganz ohne Verabredung - Christian und seine Freundin auf der Strandpromenade getroffen, die das gesamte Wochenende in Cape May verbrachten. Gemeinsam haben wir einen wunderschönen Abend mit Frisbeespielen, Sonnenuntergangschauen und viel Quatschen verbracht, bevor Peter und ich gegen 22 Uhr die Heimfahrt antraten.