Die Herausforderung lag in der Vorbereitung: Die Zutaten unserer deutschen Rezepte mussten in Cups oder Pounds umgerechnet werden, damit wir erstmal wussten, wieviel von jedem zu kaufen ist. Dabei hat ein Cup Zucker jedoch nicht das gleiche Gewicht wie ein Cup Mehl. Und beim Einkauf standen wir dann einem weiteren "Problem" gegenüber: Nicht alles, was bei uns üblich ist, bekommt man hier. So gibt es einfach keine gemahlenen Nüsse und Marzipan mussten wir auch suchen. Letztendlich haben wir alles wichtige bekommen und das "Nussproblem" haben wir einfach mit der Küchenmaschine gelöst, die uns die feinsten gemahlenen Nüsse bescherte.
Also konnte es zum Sonntag Nachmittag losgehen: sechs verschiedene Rezepte hatten wir uns rausgesucht, darunter Vanille- und Nusskipferl, Zimtsterne und Kokosmakronen - die weltbesten!!! Und das, obwohl ich eigentlich nie ein großer Freund von Kokos oder Marzipan war.
Unzählige Bleche Kekse haben wir nach und nach gebacken, schön verziehrt und natürlich PROBIERT! Mhm, lecker!
Das große Plätzchenessen gab es dann allerdings erst zwei Tage später gemeinsam mit den Kollegen meiner Abteilung. Da wir eine internationale Abteilung sind, hat jeder typisches weihnachtliches Essen bzw. Getränke seines Landes mitgebracht: Glögg (natürlich alkoholfrei), Eggnog, Lebkuchen, Stollen, Fudge (Schokoladen-Karamel-Nuss-Konfekt),... Und nebenbei haben wir unsere Cubes und Büros weihnachtlich geschmückt mit Girlanden, Bildern oder sonstigen "Christmas Ornaments".











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