Zum späten Nachmittag kamen wir in der Stadt an und sind geradewegs zum Times Square gelaufen, um nach Karten für ein Musical zu schauen. Dabei haben wir uns für das weniger bekannte Stück "In the Heights" entschieden, dass mich vor allem wegen seine verbreitenden Lebensfreude und Lateinamerikanische Musik interessierte. Das Stück spielt in Bronx, einem der fünf Stadtteile New Yorks, und stellte viele kleine Szene aus dem Leben seiner Bewohner dar. Dabei wurde viel getanzt, mitreißend gesungen, und durch die Lichttechnik erschien das Bühnenbild immer wieder in neuen Facetten. Danach wären wir am liebsten noch tanzen gegangen, allerdings wussten wir in der großen Stadt nicht recht wohin. Und so entschieden wir uns lieber für einen Drink in Greenwich Village, einem wunderbaren Viertel zum Weggehen - abseits von all den Touristen.
Den Sonntag Morgen haben wir am Ground Zero begonnen, um anschließend hinauf zum Central Park zu fahren, wo wir einfach nur dem bunten Treiben zuschauten. Wir fühlten uns wie in einer Kurzfilm-Vorstellung. Jede Gruppe, jedes Pärchen, jede Kutsche oder Rikscha, die an uns vorbei kamen, bildeten eine individuelle Sequenz. Ganz zu schweigen von dem Saxophonspieler, der in einer ruhigen Ecken fast nur für sich (und uns) spielte. Wie unbeschreiblich schön es doch ist, sich einfach mal Zeit zu nehmen, inne zu halten und zu genießen, anstatt sich hetzen zu lassen. Denn das sind die Momente, die einem am längsten in Erinnerung bleiben - nahezu unvergesslich!











Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen