Sonntag, 4. Oktober 2009

Incredible Weekend at Niagara Falls

Als ich das erste Mal an den Niagara Fällen war, wusste ich, dass wir hier unbedingt gemeinsam nochmal hinfahren "müssen". So beeindruckend fande ich es. Also habe ich am Freitag zeitig Feierabend gemacht und die beiden haben mich von Arbeit abgeholt. Dabei haben sie auch kurz auf Arbeit rein geschaut, in meinem Cube probegesessen und meine Chefs kennengelernt.

Die sieben Stunden Fahrt durch andauernden Regen sind mal wieder wie im Flug vergangenen und schon fuhren wir in die Stadt Niagara Falls ein. Glücklicherweise waren wir deutlich vor Mitternacht da, so dass die Wasserfälle noch angestrahlt waren und wir von der amerikanischen Seite aus einen ersten tollen Eindruck bekamen. Weiter ging es dann mit dem Auto auf die kanadische Seite, wo unser Hotel lag. Dabei wurden wir an der Grenzen wieder mit den üblichen Fragen gelöchert: Wo kommen sie her? Was machen sie hier? Wie lange bleiben sie? Woher kennen sie sich? Wo übernachten sie? ... Langsam nervt es, immer wieder diese Fragen zu beantworten. Als ob das jemanden interessiert.

Bis zum nächsten Morgen hatte es sich dann ausgeregnet und wir liefen vom Hotel aus zu den Wasserfällen - diesmal auf der kanadischen Seite, von der man den besten Blick auf die Niagara Fälle hat. Von hier aus haben wir wieder ein Schiff genommen, die Maid of the Mist, und sind mitten hinein in das Hufeisen der Niagara Fälle gefahren. Dabei war neben einer kalten Dusche aufgrund der starken Gischt eines der beeindruckendsten Erlebnisse inklusive: Zu sehen und zu hören wie diese Wassermassen da hinuter fallen...Unglaublich.














Zu Fuß ging es dann hinüber auf die amerikanische Seite - Passkontrolle wieder inklusive. Dabei haben wir zum ersten Mal erlebt, auch als Fußgänger Maut zahlen müssen. Vorbei an den amerikanischen Fällen liefen wir wieder bis zum Hufeisen und haben uns dabei viel Zeit genommen, um die Wasserfälle nicht nur kurz mal zu sehen, sondern von - fast - allen Seiten zu erleben.






Das Laufen machte ganz schön hungrig und so entschieden wir uns auf dem Rückweg für Lunner (Lunch & Dinner) in einer Pizzaria mit richtigem Steinofen. Das war echt lecker!

Unweit der Wasserfälle liegt Niagara-on-the-Lake, ein idyllischer Ort am Ontariosee. Da fuhren wir am Abend noch kurz hin und konnten vom Ufer des Sees aus bis hinüber nach Toronto schauen, dass mit dem Auto in etwa 1 1/2 Stunden zu erreichen ist.







Zum Abschluss dieses tollen Tages ging es noch einmal zu den Wasserfällen, die nachts in wechselnden Farben herrlich angestrahlt werden. Am liebsten wären wir wohl dageblieben, so toll hatte es uns gefallen!






Für Sonntag hatte ich uns ein schönes Ziel herausgesucht, das auf unserem Rückweg lag: die Finger Lakes. Unserem Reisführer zu urteilen, gehören sie zu einer der schönsten Landschaften hier im Nordosten der USA und die Region ist nach Kalifornien das zweitgrößte Weinanbaugebiet der USA. Insgeamt 11 Seen umgeben von hügeligem Land prägen die Landschaft und so haben wir an dem ein oder anderen Ort angehalten, u.a. in Geneva - ob es neben dem Namen noch mehr Ähnlichkeit mit Genf hat, konnten wir nicht beurteilen :-) , in einem kleinen Restaurant am See Mittag gegessen und einfach den Tag umgeben von einer tollen Landschaft genossen.

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