Sonntag, 8. November 2009

Indian Summer Weekend in Washington DC

Mein erster Besuch in Washington DC liegt bereits 4 Monate zurück - am Independence Day. Damals habe ich die wunderschöne Parade & die Feierlichkeiten genossen und die interessantesten Gebäude nur von außen gesehen. Washington hat aber viel mehr zu bieten, was mir zuletzt auch durch die Erzählungen von Matthi und Vati bewusst wurde. Und um die Stadt ein Stück mehr zu erleben, muss man schon mindestens ein Wochenende da verbringen.

Samstag morgen ging es daher früh los auf unsere Knowledge Seeker Tour, gemeinsam mit 7 anderen Prkatikanten. Unser erstes Ziel war eine Tour durchs Capitol, wo sich zur gleichen Zeit auch der Präsident aufhielt. Wir haben ihn zwar nicht gesehen, trotzdem werden wir ihm wohl nie wieder so nah kommen.









Gleich nebenan ist die Library of Congress, die weltgrößte Bibliothek. Auch hier sind wir dem Angebot einer (kostenfreien) Tour gern gefolgt und haben die Schönheit des Gebäudes genossen und einen Blick in einen der Lesesäle geworfen. In einem weiteren Raum haben wir eine Sonderausstellung des Karikaturisten Herbert Block entdeckt, der in seinen Bildern vor allem politische Themen aufgriff. Obwohl die meisten schon mehrere Jahrzehnte alt waren, waren sie teilweise so hoch aktuell, was mal wieder für die Beständigkeit bestimmter Problem-/ Themestellungen spricht.







Gegen fünf wird es bei uns ja bereits dunkel und so sind wir bei wunderschöner Abendstimmung über die gesamte Mall gelaufen: vom Capitol, vorbei am Washington Monument bis hinüber zum Weißen Haus. Bevor es zum Hotel ging, sind wir noch zum Lincoln Memorial gefahren, von dem aus wir auch einen tollen Blick in Richtung Capitol hatte.















Für die Nacht hatten wir zwei Vierbettzimmer - das ist hier Standard - im Hilton Hotel gebucht und das zu Hostelpreisen ($26 p.P.). Das "gönnt" man sich gern mal und so blieb umso mehr Geld für den Abend übrig, den wir in einer nahegelegenen Bar verbrachten.

Der nächste Morgen begann sportlich mit einer reichlichen Stunde Jogging. Dabei haben wir (Svenja, Alex und ich) nicht nur was für unsere Fitness getan, sondern haben auch den wunderschönen Stadtteil Georgetown kennen gelernt mit seinen schmucken Wohnhäusern und grünen - bzw. mittlerweile bunten - Ecken und einem gemütlichen Weg entlang eines Kanals.

Was ich unbedingt sehen wollte, war der Arlington Cemetery - Washingtons Heldenfriedhof. Neben endlosen Reihen weißer Steine auf Gräbern gefallener Soldaten befindet sich hier auch Kennedys Grab, das mit einer ewigen Flamme versehen ist.









Am Nachmittag fuhren wir noch mal zur Mall, wo wir im Old Post Office eigentlich nur kurz etwas essen wollten. Überraschenderweise spielte da gerade eine Jazzband und so haben wir es uns in der ersten Reihe gemütlich gemacht und genossen die entspannte Atmosphäre bei toller Musik. Dabei entdeckten wir auch einen Aufzug, der zu einer Aussichtsplattform hinauf führte, von der aus wir anschließend einen herrlichen Blick über die Stadt genossen.












Zu Washingtons Sehenswürdigkeiten gehören auch die unzähligen Museen (mit freiem Eintritt). Darunter das National Museum of Natural History, in dem der zweite Teil des Filmes "Nachts im Museum" gedreht wurde, und in dem ich unbedingt den lebendgroßen Elefan sehen wollte. Viel Zeit blieb uns in dem Museum zwar nicht bis es schloss, doch es war ausreichend, um mich in den Film hineinzuversetzen und mir vorzustellen wie es wäre, wenn all die Tiere plötzlich zum Leben erwecken würden. Sie sahen so lebendig aus!

Das war dann auch der Abschluss unseres Knowledge Seeker Wochenendes, an dem wir viel gesehen und erlebt haben, jede Menge Spaß hatten und die ganze Zeit von der Sonne verwöhnt wurden.

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