Sonntag, 22. November 2009

Philadelphia Half Marathon: 2:06 hours for 13.1 mi

Ich habe es geschafft!! Der Halbmarathon ist geschafft in genau 2 Stunden und 6 Minuten. Damit habe ich unter den Frauen meiner Altersklasse immerhin Platz 392 von 1049 erreicht und unter allen Frauen Platz 1545 von 4654.

Aber nun ganz von vorn. Dreiviertel fünf klingelte am Morgen - oder besser gesagt mitten in der Nacht - mein Wecker, dann ne kurze Dusche zum Wachwerden, was Kleines frühstücken und ab auf den Weg nach Philly, denn um sieben war bereits der Start des Rennens. Als ich losfuhr war es noch stockdunkel doch als ich zum Start kam wurde es von Minute zu Minute heller. Ab 7 Uhr, pünktlich zum Sonnenaufgang, startete dann das Rennen in mehreren Wellen, die sich nach den Laufgeschwindigkeiten der Teilnehmer richteten, so dass keine größeren "Staus" entstehen konnte und es sofort richitg losging.

Die erste Hälfte führte direkt durch die Innenstadt, vorbei am Rathaus, der Indepence Hall, Penns Landing und entlang der South Street, welche DIE Adresse ist, um abends weg zu gehen. Weiter ging es dann durch das Universitätsgeländer in Richtung Zoo, der Mitten in einem riesigen Parkareal gelegen ist. Die letzten Meilen hatten es dabei richtig in sich, da es immer wieder bergauf und bergab ging, und man nicht "einfach nur" konstant dahin laufen konnte. Die letzte Meile war dann für mich die schwierigste: Obwohl ich das Ziel schon vor Augen hatte, wurden die Beine immer schwerer und wollten fast nicht mehr. Da war es dann beonders hilfreich, dass am Rand so viele Zuschauer standen, die die Läufer motivierten. Und so konnte ich sogar auf der Zielgeraden nochmal bißchen Gas geben und bin dann überglücklich ins Ziel eingelaufen. Und dann war es geschafft, ich bin 21.1 km gelaufen.









Einen Marathon - nein, den hätte ich nicht geschafft. Respekt vor all den Tausenden, die die gesamten 42.2 km gelaufen sind, darunter auch Julien, der ebenfalls bei Siemens Praktikum macht.

Dessen Zieleinlauf hat der Siemens Fanblock kräftigt bejubelt: zwei hatten zuvor am 8 km Lauf teilgenommen und immerhin drei andere Interns sind nur des Zuschauens wegens früh aufgestanden.


Ja, es war ein toller Tag und ein klasse Erlebnis. Auch wenn die Muskeln sich nocheine Weile erholen müssen, so wird es doch nicht mein letzter Halbmarathon gewesen sein.

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