Sonntag, 9. Mai 2010

Excited about Cycling through New York City

Wie habe ich mich auf vergangenen Sonntag gefreut, denn wir fuhren endlich wieder nach New York City. Wie ich diese Stadt liebe! Und da es nun schon das neunte Mal war, dass ich die Stadt der Städte besuchte, hab ich mir etwas ganz besonderes einfallen lassen: eine Fahrradtour durch Manhattan. Allerdings konnte ich Andreas, Christian und seine Freundin Juliane nicht davon überzeugen, gemeinsam eine Radtour durch die Stadt zu machen. Und so habe ich mir allein ein Rad ausgeliehen und bin drei Stunden durch die Stadt gedüst. Dabei war es zu keiner Zeit gefährlich auf den Straßen, denn es gab überraschend viele Radwege, insbesondere auf den großen Straßen, oder ich bin einfach die kleineren Straßen gefahren, entlang denen es sowieso mehr zu entdecken gibt. Gelegentlich habe ich angehalten, um Fotos von interessanten Ecken Manhattans zu schießen. So u.a. diese. Schaut dabei mal genau ins Schaufenster:









Und ist euch was aufgefallen? Vielleicht das "Radeberger"-Schild? Ja, kaum zu glauben, dies war tatsächlich im Herzen Manhattans zu sehen.

Meine Tour führte mich weiter durch Chinatown und den Financial District - der zum Sonntag wie ausgestorben war - bis hinunter zur Südspitze von Manhattan. Von da aus wählte ich den Radweg entlang des Westufers Manhattans bis hinauf zur 50sten Straße. Auf dem Weg dahin passierte ich die Chelsea Piers mit seinen unzähligen Freizeitangeboten, u.a. eine Golfabschlaganlage in Richtung Hudson River - daher auch dieses riesige Netz.









Zum Abschluss meiner Tour fuhr ich zum Times Square, wo die Fahrt kurzzeitig unterbrochen wurde aufgrund der unglaublichen Menschenmassen. Daher hieß es "wer sein Fahrrad liebt der schiebt". Nach drei Stunden gab ich das Rad schweren Herzens wieder zurück, aber mit der Gewissheit, auf jeden Fall noch ein zweites Mal eine Radtour zu unternehmen, dann mehr in das nördliche Manhattan inklusive Central Park.

Den verbleibenden Nachmittag lief ich noch etwas durch die Straßen, wo sich mir u.a. diese interessanten Anblicke boten.









Schließlich traf ich Andreas, Christian und Juliane am Times Square wieder, um den Tag - zwar leider nicht bei einem Musical ausklingen zu lassen - dafür in einem kleinen Restaurant in Chinatown bei leckerem Essen.

Samstag, 8. Mai 2010

My 1st Anniversary in the US

Kaum zu glauben aber wahr: Heute vor einem Jahr bin ich zum ersten Mal in Philadelphia gelandet und habe damit meine Entdeckungstour im Land der unbegrenzten Möglichkeiten begonnen. Dabei waren die USA nie mein favorisiertes Land, zu viele Vorurteile (und Unwissenheit) schwirrte da wohl in meinem Kopf herum.

Und jetzt, ein Jahr später, habe ich dieses Land und seine Menschen in mein Herz geschlossen. Klar, es gibt auch Ecken und Kanten, aber eben auch viele Vorzüge. Keinen einzigen Tag möchte ich missen und ich freue mich auf die noch kommenden Wochen und Erlebnisse.

Was als nächstes geplant ist? Morgen fahren wir für einen Tag nach New York City. Und Ende Mai werde ich gemeinsam mit Matthi eine reichlich Woche durch Florida fahren. In zwei Wochen geht es schon los und wir freuen uns riesig darauf.

Samstag, 1. Mai 2010

1st May at the Beach in Cape May

Vergangenen Freitag haben wir die Woche mit einem gemütlichen BBQ-Abend bei Freunden ausklingen lassen. Immerhin konnten wir bis in die Nacht hinein draußen sitzen, ohne dass es eisig kalt wurde. Ja, so langsam fängt bei uns der Sommer an.

Der erste Mai war dann ebenfalls ein herrlich sommerlicher Tag. Nach ein bißchen Diplomarbeitschreiben am Morgen, sind Peter und ich nach dem Mittag zum Strand aufgebrochen; im Gepäck ein leckeres Picknick, Badesachen und natürlich unseren geliebten Frisbee. Als wir gegen vier in Cape May ankamen, haben wir es uns am Strand bequem gemacht und unsere Leckereien ausgepackt. Das blieb den Möwen natürlich nicht lange verborgen, und so wurden wir von ihnen "umgekreist". Allerdings trauten sie sich nicht ganz nah ran, und so blieben wir von einem "Möwenangriff" verschont. Vor 1 1/2 Jahren in Südengland hatten wir das anders erlebt. Da hat sich eine dreiste Möwe doch tatsächlich von hinten im Sturzflug auf Matthis Essen gestürzt, was abgebissen, und so schnell wie sie ankam, war sie auch wieder verschwunden. Dies hat mir einen gesunden Respekt vor den Vögeln verschafft. Doch die Möwen in Cape May waren friedlich.

Neben den Möwen gab es eine noch viel schönere tierische Begegnung: Delfine!!!! Vergangenes Jahr hatte wir in Cape May ja schonmal eine Delfinbeobachtungs-Bootstour unternommen, und dabei die Tiere auch nah am Strand gesehen. Zu unserer Freude schwammen auch diesmal einige von ihnen nah am Strand entlang. Meist sah man nur die Rückenflosse, aber der eine oder andere sprang dann auch mal kurz aus dem Wasser. Für mich ist dies jedesmal wieder ein unglaublich schönes Erlebnis, diese Tier in freier Natur zu erleben, anstatt in einem großen Pool bzw. Aquarium.

Was die Wassertemperatur des Atlantik betraf, so war diese noch immer eisig - geschätzte 13°C, weshalb wir wieder nur mit den Füßen hinein gingen. Statt baden zu gehen, holten wir dann den Frisbee raus. Allerdings spielten wir nicht nur zu zweit, denn zufälligerweise habe wir - ganz ohne Verabredung - Christian und seine Freundin auf der Strandpromenade getroffen, die das gesamte Wochenende in Cape May verbrachten. Gemeinsam haben wir einen wunderschönen Abend mit Frisbeespielen, Sonnenuntergangschauen und viel Quatschen verbracht, bevor Peter und ich gegen 22 Uhr die Heimfahrt antraten.


Sonntag, 11. April 2010

Barbecue at French Creek State Parc

Zum Abschluss eines entspannten Wochenendes haben Andreas, Christian, Peter und ich uns zum Barbecue im nahegelegenen French Creek State Park verabredet. Zum ersten Mal mit im Gepäck hatten wir Frisbees. Denn in dem riesigen Park gibt es eine Disc Golf Anlage. Dies ist ein Parcours, beim dem 18 Metallkörbe im Wald aufgehängt sind, in die man nacheinander mit dem Frisbee versucht hineinzutreffen - wie beim Golf. Für jeden Versuch erhält man einen Punkt. Da wir allerdings recht spät im Park ankamen, haben wir uns lieber auf das Grillen konzentriert und Disc Golf wird dann beim nächsten Mal gespielt.

Was das Grillen in Parks angeht, so ist dies hier sehr komfortabel, da meist zahlreiche Grillplätze vorhanden sind, ausgestattet mit Tischen, Bänken und Grillstelle und das Ganze ohne jegliche Anmeldung. Und so ließen wir es uns schmecken: erst die Hühnchenteile und Spieße und zum Nachtisch leckere braun-bis-schwarze Marshmallows - köstlich.

Montag, 5. April 2010

Sunny Easter Weekend in Maryland & Co.

Mein nunmehr zweites Wochenende in unserem riesigen Strandhaus in Rehoboth Beach, im Bundesstaat Delaware, war gekommen - gemeinsam mit etwa 30 anderen Interns. Die Wetteraussichten? Überragend! Es war Sommerwetter angekündigt, allerdings mit etwas kühleren Temperaturen an der Küste.

Freitag Nachmittag machten wir uns gleich nach der Arbeit auf den Weg. In Rehoboth Beach angekommen, ging es zunächst auf kleine Shoppingtour im nahegelegenen Outlet-Center und Supermarkt. So waren wir gerüstet für den Abend mit BBQ und einem - fast schon heißen - Bad im Jacuzzi, in dem wir die halbe Nacht verbrachten. An Schlaf war danach allerdings kaum zu denken, da es immer ein paar gab, die weiter feierten statt ins Bett zu gehen. Und so bekam ich gefühlte zwei Stunden Schlaf, bevor ich gegen acht Uhr aus meinem Schlafsack krabbelte und in meine Laufsachen schlüpfte. Die Chance, am Strand laufen zu gehen, wollte ich mir auf keinen Fall nehmen lassen. Draußen war von dem angekündigten Sonnenschein allerdings nicht viel zu sehen. Statt dessen war es neblig trüb, windig und kühl. Aber egal, ich will ja schließlich Laufen gehen und keine Schönwetterfotos schießen (dafür bleibt ja (hoffentlich) am nächsten Morgen noch Zeit).

Ach, war das Laufen wieder toll. Was das betrifft, würde ich doch am liebsten in Strandnähe wohnen und dann mindestens jeden zweiten Tag laufen gehen! Nach dem Frühstück hat sich unsere Freundes-Fotogruppe mal wieder auf Tour begeben. Unseren ersten Stopp legten wir bei der Goldenen Möve ein, um mit einem Kaffee gegen unsere Müdigkeit anzukämpfen. Da der aber kaum half, legten wir noch ein kleines Nickerchen ein, bevor es weiter ging nach Assateague Island, mit seinen naturbelassenen Stränden und freilebenden Pferden. Die Wildpferde waren diesmal tatsächlich richtig wild: Als sich eine Frau drei von ihnen näherte, um sie mit Äpfeln zu füttern, wurden diese richtig wütend und fingen sogar an, mit den Hinterbeinen nach ihr zu treten. Da hieß es, schnell in Deckung gehen. Glücklicherweise, ging alles gut aus. Bei einem anschließenden Strandspaziergang fanden wir u.a. eine gestrandete Boje, die sich super zum Fotografieren eignete.









Auf dem Rückweg haben wir (mal wieder) in Berlin, in meinem geliebten Bundesstaat Maryland, angehalten. Dank des guten Wetters konnten wir uns diesmal auch den Ort anschauen, der sehr liebevoll gestaltet ist. In einem Café haben wir uns über die Herkunft des Ortsnamens aufklären lassen: Nein, er stammt nicht von unserer Bundeshauptstadt, wäre ja auch zu einfach. Statt dessen gab es mal eine Familie Namens "Burleigh" die ein "Inn" (also ein Hotel) hier führte. Zieht man beide Wörter zusammen und verschluckt dabei ein paar Buchstaben - wie das ja so üblich ist - so ergibt sich "Berlin".

Als wir gerade überlegten, was wir denn zu Abend essen wollen, kamen wir an einem fast unscheinbaren Trucker-Imbiss vorbei. Dank der Schilder "open" kehrten wir ein und waren schließlich überwältigt von dem leckeren BBQ-Essen. Wir entschieden uns für Chicken Wings und Spareribs, und kamen einstimmig zu dem Schluss, noch nie zuvor so was leckeres vom Grill gegessen zu haben.









Damit die nächste Nacht nicht wieder schlaflos endet, haben wir uns mit in Christians Zimmer einquartiert, wo zwar jetzt kaum ein Quadratzentimeter Fußboden mehr nicht von Betten bzw. Schlafsäcken bedeckt war, aber dafür war es (einigermaßen) ruhig zum Schlafen. Mich hat die Sonne bereits um sieben geweckt, genau pünktlich um die Morgenstimmung am Strand zu genießen und ein paar tolle Fotos zu schießen.











Für den Tag hatten wir uns ein Ziel gesetzt: Die tausenden blühenden Kirschbäume in Washington DC zu bestaunen. Der Weg dahin führte uns auf Nebenstraßen durch viele kleine Ortschaften. In einer standen zwei toll glänzende Trucks neben der Straße, an denen wir nicht einfach so vorüber fahren konnten. Weiter ging es über mehrere, kilometerlange Brücken über die Chesapeake Bay. Nach einem kurzen Stopp an der Bucht, im Sandy Point State Park, fuhren wir nach Annapolis, dass ich bereits im Juli letzten Jahres so in mein Herz geschlossen habe, da es ist ein so schön anzuschauendes Städtchen ist. Mit den blühenden Kirsch- und Magnolienbäumen sah es sogar noch ein bißchen schöner aus. Und auch Andreas und Christian waren von der Einzigartigkeit dieses Ortes von der ersten Sekunde an angetan.









Am späten Nachmittag erreichten wir dann endlich unser Hauptziel: Washington DC, wo derzeit das Cheery Blossom Festival stattfindet. In der ganzen Stadt stehen blühende Kirschbäume, und ganz besonders viele am Tidal Bassin, unweit vom Weißen Haus. Im Strom der Menschenmassen liefen wir einmal um den See herum und genossen schließlich die Abendstimmung am Lincoln Memorial mit Blick auf das Capitol und Washington Monument (das ist der Obelisk), wo auch schon Forest Gump stand.









Dies war ein unvergesslich schöner Tag, oder besser gesagt ein unvergessliches Wochenende. Und so bin ich gegen ein Uhr morgens geschafft aber glücklich ins Bett gefallen. Wie ich mich am Montag fühlte? Müüüüüüüüüüde und trääääääääääääääge, so dass ich mich den ganzen Tag darauf freute, früh ins Bett zu gehen und endlich wieder ungestört zu schlafen.

Samstag, 27. März 2010

Farewell Party à la Casino Royale

Es war wieder die Zeit gekommen, dass sich drei Interns von uns verabschiedeten: Julien, Petra und Daniel. In gewohnter Tradition gab es für jeden von ihnen zum Abschied gesammelte Fotoerinnerungen der Praktikumszeit und eine amerikanische Fahne mit Farewell-Grüßen.

Diesmal war es besonders traurig, da ich mit Julien und Petra eine sehr lange Zeit gemeinsam hier verbracht und wir viele schöne Erlebnisse zusammen erlebt haben. Beide waren schon da, als ich im Mai letzten Jahres hier ankam.

Gemäß dem Motto "Casino Royale" waren wir alle sehr elegant gekleidet. Auch das übliche Bierpong wurde diesmal von der Party verbannt. Und so war es eine sehr schöne Feier mit toller Musik, lustigen Leuten und natürlich wurde wieder viel getanzt.

Samstag, 20. März 2010

Hiking at Delaware Water Gap National Park

Knapp zwei Stunden nördlich von Philly, an der Grenze zum Bundesstaat New Jersey, liegt der Delaware Water Gap National Park, der vom Delaware River durchzogen wird. Dieser Park war das Ziel unseres Samstagsausfluges. Wir, d.h. Andreas, unser Wanderführer, Christian, Peter und ich.

Ja, man kann hier tatsächlich auch in der Natur (auf nicht asphaltierten Wegen) wandern gehen. Ganz amerikanisch, lag der Parkplatz allerdings direkt neben dem Highway.

Der Weg verlief nicht einfach nur flach dahin. Nein, gleich zum Anfang ging es steil den Berg hinauf. Dafür wurden wir mit einer wunder-schönen Aussicht belohnt. Mein neuer Kamerarucksack war auch mit auf Tour und konnte sich gleich bewähren.







Unsere zweite Station war ein "historisches" Dorf mit einer handvoll Häusern. Wie gewohnt, haben wir da einige kostümierte Leute getroffen, die das Historische noch stärker vermitteln (sollten). Zum Abschluss des Tages fuhren wir noch zu ein paar schönen Wassserfällen, die wunderschön mitten im Wald gelegen waren.







Das war der erste Ausflug unserer tollen (Foto-) Gruppe und es werden sicherlich noch viele gemeinsame lustige & erlebnisreiche Wochenenden folgen.

Donnerstag, 18. März 2010

Jubilee: 100th Post!!!!!!!!!!

Es ist geschafft: Das ist der 100ste Eintrag in meinem Blog.

Es ist ein toller Weg, euch über meine Erlebnisse hier in der Ferne auf dem Laufenden zu halten. Auch wenn es einige Zeit bedarf, macht es doch auch große Freude zu schreiben. Und manchmal schaue ich zurück, und bin erstaunt, was ich in den vergangenen Monaten alles erlebt habe: angefangen von New York, Washington, Niagara Fälle, Toronto, unsere Rundreise nach Boston, Québec und Montréal, San Francisco, Achterbahn fahren,..., und schließlich unser Traumurlaub auf Hawai'i.

Lasst euch überraschen, was in den kommenden Monaten noch so alles passiert. Auch wenn meine Unternehmungen aufgrund des Diplomarbeitschreibens etwas weniger werden, hab ich noch viele tolle Ideen & Pläne für die Wochenenden. Also bleibt immer schön neugierig!

Und wie immer freu' ich mich auch über jede Nachricht von Euch, damit ich auch weiß wie es euch geht.

Alles Liebe von eurer Anni.

St. Patrick's Day: March 17

Wer von euch hat denn schon mal was vom St. Patrick's Day gehört? Ich muss ehrlich zugeben, ich bis vor kurzem noch nicht. Daher hier ganz ganz kurz der Hintergrund: Der 17. März ist ein Tag zum Gedenken des irischen Heiligen St. Patrick, der an jenem Tag im 5. Jh. starb, und u.a. in Irland ist dieser Tag ein Feiertag. Bei uns ist zwar kein Feiertag, allerdings leben hier sehr viele Menschen mit irischen Wurzeln (und die Industrie möchte auch ein bißchen verdienen), weshalb der Tag an sich bzw. das Wochenende zuvor ganz "in grün" gefeiert wird. Ja, da zeigt sich mal die grüne Ader der USA ;-)

Meine grüne Deko bestand aus einem schicken leuchtenden Plüschzylinder. Allerdings fiel die St. Paddy's Parade in Atlantic City aufgrund des Regens am Samstag ins Wasser. Und gestern, pünktlich zum Irischen Feiertag, lag ich krank im Bett. Und so setz ich meinen tollen Hut wenigstens einmal auf, um ein nettes Foto für euch zu schießen. Vielleicht gibt es ja mal noch eine Mottoparty, auf der ich ihn tragen kann.

Mittlerweile geht es mir auch wieder besser, so dass ich heute schon wieder auf Arbeit war.

Sonntag, 14. März 2010

Party in Atlantic City

Eigentlich sollte es ein tolles Frühlingswochenende werden: tagsüber am Strand entspannen und abends in einem Club tanzen oder im Casino zocken - gemeinsam mit etwa 20 Siemens Praktikanten.

Das Tagesprogramm ist allerdings sprichwörtlich "ins Wasser gefallen". Denn seit Donnerstag Nacht hatte es ununterbrochen geregnet - ungefähr so viel, wie in den Wochenen zuvor jeweils als Schnee herunter kam. Und so beschlossen wir, erst am Nachmittag gen Atlantic City zu starten.

Auf den letzten Meilen vor dem Hotel kamen wir dann ins Zweifeln, ob wir überhaupt eine nicht überflutete Straße zum Hotel finden. Denn alle Straßen, die uns das Navi ausgab, waren gesperrt - und Umleitungsschilder suchten wir vergeblich. Doch schließlich fanden wir doch noch einen trockenen Weg, der uns zum Ziel führte.

Vom Hotel ging es dann mit Sammeltaxis nach Atlantic City, das fast nur aus Hotels besteht. Ein riesiges Hotel reiht sich da ans nächste und in jedem sind große Casinos, Bars und Clubs zu finden. Also haben wir uns eins ausgesucht, das Tropicana, und da die ganze Nacht verbracht, so dass wir uns von dem Regen draußen schließlich gar nicht stören ließen :-)

Zunächst gab es ein leckeres Essen in einer Sportbar, dann ging es weiter in die Casinos, wo einige mit mehr oder weniger Erfolg gezockt haben und schließlich ließen wir die Nacht im Cuba Libre ausklingen, wo ich endlich mal wieder zu latein-amerikanischen Rhythmen tanzen konnte.

Auf Grund der Zeitumstellung, die uns in der Nacht eine Stunde "raubte", landeten wir erst gegen 5 im Bett. Am Sonntag ging es folglich sehr entspannt zu: Ausschlafen, Zurückfahren, Einkaufen und zeitig ins Bett gehen, um am nächsten Tag wieder fit für die Arbeit zu sein.

...und so trostlos sah Atlantic City bei schlechtem Wetter (und Tageslicht) aus:

Sonntag, 7. März 2010

It's Spring: Sunny Weekend and 14°C

Lange mussten wir darauf warten, aber jetzt ist der Frühling endlich da. Am Wochenende hatten wir um die 14°C und die Sonne hat den ganzen Tag geschienen. Daher habe ich am Sonntag auch kurzerhand meinen Arbeitsplatz nach draußen auf die Terasse verlegt. So lässt es sich doch viel besser & motivierender arbeiten. Und nebenbei konnte ich noch zusehen, wie der Schnee dahin schmolz.

Und auch zum Laufen zieht es mich wieder raus. Passend dazu habe ich das folgende in ner Laufzeitschrift gelesen: "Erleben Sie den Frühling: Als Läufer wissen Sie immer als Erster, wann eine neue Jahreszeit beginnt." - Wie wahr!

Donnerstag, 4. März 2010

Tour through Siemens' Datacenter

Gleich neben unseren Bürogebäuden steht eines der größten Datenzentren der USA, in dem Siemens' Kunden ihre Patientendaten sicher speichern und verwalten können. Ein Praktikant hatte uns für heute eine Tour organisiert und so konnten wir mal hinter die gesicherten Mauern schauen.

Zu sehen gab es einen riesigen Serverraum und verschiedene Versorgungs- und Sicherheitstechnik. Schon Wahnsinn, für wie viele mögliche Notfälle vorgesorgt wird. Immer mit dem Ziel, eine Datenverfügbarkeit/-sicherheit von nahezu 100% zu erreichen. Ein einzelnes Krankenhaus könnte das wohl kaum leisten.

Ja, und ein paar Mitarbeiter haben wir auch gesehen, allerdings konnte man die fast an wenigen Händen abzählen.

Montag, 1. März 2010

Relaxed (French) Sunday in Philly

Da ich von Philly bei weitem noch nicht alles gesehen habe, bin ich Sonntag Vormittag gemeinsam mit Julien in die Stadt gefahren. Unser Ziel war das Constitution Center, in dem eine Ausstellung über die Geschichte der USA, insbesondere zur Entwicklung der Verfassung gezeigt wird unter dem Motto "We the people", also "Wir sind das Volk". Na wenn das kein Zufall ist. In beiden Fällen der Kampf für die Freiheit.

Es war mal wieder eine wahrlich interessante Ausstellung, die man jedoch mehrmals besuchen sollte. Denn so viele Informationen kann man mit einmal gar nicht aufnehmen: Unabhängigkeitsbewegung, Bürgerkrieg, Gewaltenteilung, Rechte & Gesetze (darunter auch: Wer durfte zu welcher Zeit wählen bzw. war von der Wahl ausgeschlossen.). Auch aktuelle Fragestellungen, wie die Krankenversicherungsreform und Einreisebestimmung, fehlten nicht. Zu diesen Themen hingen Plakate aus, und man konnte sein persönliches Votum bzw. Meinung dazu abgeben.

Zum Abschluss hatten wir die Möglichkeit, dem ersten Präsidenten, George Washington, gegenüber zu stehen. Wir bekamen auch ein Foto mit ihm, nur leider kein Autogramm.









Den verbleibenden Tag verbrachten wir mit kulinarischen Köstlichkeiten. Allen voran eine leckere Crème Brulée und einen frischen Café au Lait in dem französischen Restaurant "Parc" mit authentischem Flair. Vielleicht sollte ich an der Stelle noch ergänzen, dass Julien Franzose ist. Und so hatten wir einen rund-um entspannten französchen Sonntag.











Am nächsten Tag habe ich dann von Michael, meinem Chef, erfahren, dass das französische Restaurant zu seinen Lieblingsrestaurants in der Stadt gehört. Was für ein Zufall, aber er war gestern nicht da.