Donnerstag, 26. November 2009

Thanksgiving in San Francisco: Ride the City

+++Philadelphia Airport+++
Am Mittwochabend ging es los. Drei Tage San Francisco lagen vor uns und wir konnten es kaum mehr erwarten, endlich die Stadt zu erleben, die die Lieblingsstadt vieler unserer Kollegen ist. Darüber hinaus soll sie die Stadt mit den freundlichsten Menschen sein...Davon lassen wir uns gern überzeugen. Wenn ich von "wir" spreche, so meine ich Petra - ebefalls Praktikantin bei Siemens und Studentin in Dresden - und mich.

+++San Francisco Airport+++
In nur 6 1/2 Stunden Flug haben wir die USA überquert und landeten in San Francisco. Aufgrund der Zeitverschiebung waren wir sogar nach nur 3 1/2 Stunden da :-) Dank den großzügigen Handgepäckregeln (18kg (!) p.P.) hatten wir alles bei uns und konnten gleich zum Zug gehen, der uns in die Stadt brachte.

+++San Francisco Downtown+++
Unser Hotel war super gelegen, mitten im Stadtzentrum - vielleicht lag es am Namen "Super 8" Unser Zimmer war zwar etwas mikroskopisch, dafür wurden wir beim Frühstück überrascht: Bagel, Müsli, Obst,...

+++Radtour durch die Stadt+++
Nach einem Frühstück ging es also auf unsere große Radtour durch San Francisco - immer mit dem Ziel, die Berge in der Stadt so gut wie möglich zu umfahren, denn ansonsten kann es so steil werden, dass man auch im kleinsten Gang nicht mehr vorwärts kommt.
Zunächst fuhren wir in Richtung Golden Gate Park, vorbei an der City Hall, dem Alamo Square mit seinen Viktorianischen Häusern, Ashbury Heights, das "Hippie Viertel", und schließlich kamen wir zum Golden Gate Park, wo wir im Japanese Teagarden bei einer guten Tasse Tee ein wenig verweilten. Weiter gings dann bis zur Pazifikküste und von da aus immer an der Küste entlang bis zur Golden Gate Bridge. Es war ein komisches Gefühl endlich an dem Ort zu stehen, den man bisher nur von Bildern kannte. Und auf einmal standen wir selbst da - irgenwie noch immer unglaublich.







Dann ging es hinüber über die Brücke, wo wir auf einer Anhöhe den Sonnenuntergang genossen, bevor wir wieder zurück in die Stadt fuhren. Ich kann jedem nur empfehlen, auf dem Fahrrad die Stadt zu erkunden: man sieht so viele Gegenden und kann jederzeit anhalten, wo es einem gefällt (und Fotos schießen :-)).

Da ja Thanksgiving war, wollten wir nur zu gern ein typisches Thanksgiving Essen zum Abendbrot haben. In einem Diner - den typischen amerikanischen Restaurants - wurden wir tatsächlich fündig: Turkey mit Süßkartoffeln, Kartoffelmus und Stuffing und zum Nachtisch Pumpkin Pie (Kürbiskuchen) mit viel Schlagsahne - das war super lecker! Danach konnten wir jedoch nur noch ins Bett fallen.

Sonntag, 22. November 2009

Philadelphia Half Marathon: 2:06 hours for 13.1 mi

Ich habe es geschafft!! Der Halbmarathon ist geschafft in genau 2 Stunden und 6 Minuten. Damit habe ich unter den Frauen meiner Altersklasse immerhin Platz 392 von 1049 erreicht und unter allen Frauen Platz 1545 von 4654.

Aber nun ganz von vorn. Dreiviertel fünf klingelte am Morgen - oder besser gesagt mitten in der Nacht - mein Wecker, dann ne kurze Dusche zum Wachwerden, was Kleines frühstücken und ab auf den Weg nach Philly, denn um sieben war bereits der Start des Rennens. Als ich losfuhr war es noch stockdunkel doch als ich zum Start kam wurde es von Minute zu Minute heller. Ab 7 Uhr, pünktlich zum Sonnenaufgang, startete dann das Rennen in mehreren Wellen, die sich nach den Laufgeschwindigkeiten der Teilnehmer richteten, so dass keine größeren "Staus" entstehen konnte und es sofort richitg losging.

Die erste Hälfte führte direkt durch die Innenstadt, vorbei am Rathaus, der Indepence Hall, Penns Landing und entlang der South Street, welche DIE Adresse ist, um abends weg zu gehen. Weiter ging es dann durch das Universitätsgeländer in Richtung Zoo, der Mitten in einem riesigen Parkareal gelegen ist. Die letzten Meilen hatten es dabei richtig in sich, da es immer wieder bergauf und bergab ging, und man nicht "einfach nur" konstant dahin laufen konnte. Die letzte Meile war dann für mich die schwierigste: Obwohl ich das Ziel schon vor Augen hatte, wurden die Beine immer schwerer und wollten fast nicht mehr. Da war es dann beonders hilfreich, dass am Rand so viele Zuschauer standen, die die Läufer motivierten. Und so konnte ich sogar auf der Zielgeraden nochmal bißchen Gas geben und bin dann überglücklich ins Ziel eingelaufen. Und dann war es geschafft, ich bin 21.1 km gelaufen.









Einen Marathon - nein, den hätte ich nicht geschafft. Respekt vor all den Tausenden, die die gesamten 42.2 km gelaufen sind, darunter auch Julien, der ebenfalls bei Siemens Praktikum macht.

Dessen Zieleinlauf hat der Siemens Fanblock kräftigt bejubelt: zwei hatten zuvor am 8 km Lauf teilgenommen und immerhin drei andere Interns sind nur des Zuschauens wegens früh aufgestanden.


Ja, es war ein toller Tag und ein klasse Erlebnis. Auch wenn die Muskeln sich nocheine Weile erholen müssen, so wird es doch nicht mein letzter Halbmarathon gewesen sein.

Freitag, 20. November 2009

Wrapping presents as donation for children

Am Freitag hatten wir einen tollen Spaß auf Arbeit: es wurden Weihnachtsgeschenke verpackt. Siemens beteiligt sich an Spenden für bedürftige Kinder und wir hatten zwei Kinder zu beschenken. Und so wurde fleißig eingepackt, zugeklebt und Spaß gemacht. Zum Schluss gab es dann noch ein Gruppenbild des Einpackteams - wobei das nur einen kleinen Teil unserer Abteilung zeigt.

Montag, 16. November 2009

Plannings for the next weeks

Das letzte Wochenende war verhältnismäßig ruhig, aber es war ein wenig wie die Ruhe vor dem Sturm. Denn die nächsten Wochenenden sind bereits jetzt verplant.

Am nächsten Sonntag findet der bereits angekündigte Halbmarathon in Philadlphia statt. Start ist 7 Uhr morgens und die Strecke führt mich Mitten durch die Stadt. Hoffentlich haben wir besseres Wetter, als Matthi bei seinem ersten Halbmarathon vor wenigen Wochen hatte.

In der darauffolgenden Woche ist Thanksgiving - ihr wisst schon, dieser Feiertag, bei dem alle Truthahn essen :-) Und dieser Feiertag beschert uns ein extra langes Wochenende von vier Tagen, Donnerstag bis Sonntag. Schon seit Beginn meines Praktikums hatte ich mir gwünscht, diese Tage in San Francisco zu verbingen und schließlich haben wir - Petra und ich - es vor kurzem wahr werden lassen und unsere Flüge an die Westküste sowie eine Unterkunft gebucht. Jetzt ist es noch reichlich eine Woche hin und ich freue mich riesig auf diese Zeit!! Hoffentlich beschwert uns das Wetter auch da eine traumhafte Zeit.

Und dann hat auch schon die Adventszeit begonnen und wo könnte man sie besser genießen als in der Lichterstadt New York. Wer träumt nicht davon einmal den riesigen Weihnachtsbaum am Rockefeller Center in echt zu sehen, den man sonst nur aus Filmen kennt, wie z.B. aus Kevin allein in New York, oder Eislaufen im Central Park... Am 5./6. Dezember werden wir uns für all dies (und noch viel mehr) Zeit nehmen.

Sonntag, 15. November 2009

Christmasfeeling in Indian Summer Time

Auf dem Weg nach Gettyburg ist mir ein Schild aufgefallen: "The Christmas Haus - Fine German Traditions". Und wer mich kennt, weiß, wie sehr ich erzgebirgischen Weihnachtsschmuck mag. Also haben wir kurzerhand angehalten und sind in das Weihnachtsland eingetaucht. Und tatsächlich, in dem Laden gab es sehr viel erzgibirgische Handarbeitskunst und dazu Glasschmuck aus Lauscha. Sogar eine Art des Herrenhuter Sterns hatten sie im Angebot. Passend dazu klangen deutsche Weihnachtslieder aus den Lautsprechern. Fehlte nur noch der Duft von Räucherkerzchen.

Ja, und da standen auch meine liebsten Engel aus Grünhainichen mit ihren elf weißen Punkten auf grünen Flügeln. Mein Blick fiel schnell auf den Saxophon spielenden Engel ... Und schließlich wurde er meiner. So habe ich nicht nur ein tolles Souvenir, sondern auch eine wenig heimatliche Weihnachtsstimmung in meinem Zimmer. Einen Tipp bekamen wir noch von dem Verkäufer: The Christkindlmarkt in Bethlehem. Da das nur ein Stunde von uns entfernt ist, werden wir den in der Vorweihnachtszeit auf jeden Fall mal besuchen.









Doch noch können wir uns hier gar nicht vorstellen, dass in knapp zwei Wochen der erste Advent ist. Denn bei uns ist noch immer spätsommerliches Wetter mit strahlendem Sonnenschein und knapp 20°C.

Gettysburg: Experience American History

Nachdem ich den verregneten Samstag daheim vebracht habe mit Skypen, Lesen und Blogschreiben und nur einmal raus kam, um ins Fitnesstudio zu gehen, hatten wir uns für Sonntag vorgenommen nach Gettysburg zu fahren. In Gettyburg fanden im Juli 1863 die entscheidenden Kämpfe des Amerikanischen Bürgerkrieges zwischen den Nord- und Südstaaten der USA statt.

Beginnend am Visitor Center sind wir der Auto Tour gefolgt, die uns zu verschiedenen historischen Plätzen führte. Entlang des Weges standen auch unzählige Gedenkstätten und Bronzefiguren. Als wir die hügelige weitläufige Landschaft und die unzähligen Kanonen sahen, konnten wir uns ein stückweit in die Zeit zurück versetzen und uns vorstellen, wie die Truppen hier aufeinander getroffen sind. Drei Tage dauerten die Kämpfe hier, bevor die Truppen der Union über die der Konföderation siegten.

Freitag, 13. November 2009

Farewell Party à la Bad Taste

Nach einer arbeitsreichen Woche habe ich mich schon auf Freitag gefreut, denn da stand mal wieder eine Party an. Der Anlass war, wie so oft jedoch, nicht erfreulich. Denn Farewell heißt, dass wir jemanden verabschieden müssen An diesem Abend waren es Bene und Simon.

Das Motto der Party lautete "Bad Taste", was mir anfangs überhaupt nicht gefiel. Doch zwei Tage zuvor habe ich eine "klasse" Oberteil in einem Second Hand Laden gefunden, das super für den Anlass war. Dazu passte dann eine Netzstrumpfhose und meine super kurze Jeans. Gemeinsam mit Svenja und Gerry hat es schließlich richtig Spaß gemacht, sich für den Abend fertig zu machen und alles zu geben, um am Ende so richtig "stylisch" auszusehen.







Alle waren an dem Abend kunterbunt gekleidet und es wurde eine amüsanten und lange Nacht. Dazu gab es Kulinarisches, das wir am Nachmittag vorbereitet hatten: Good and Bad Taste Muffins sowie Gerrys geliebten Schokokuchen.

Bye, bye Bene und Simon, und danke für die tolle Party!

Sonntag, 8. November 2009

Indian Summer Weekend in Washington DC

Mein erster Besuch in Washington DC liegt bereits 4 Monate zurück - am Independence Day. Damals habe ich die wunderschöne Parade & die Feierlichkeiten genossen und die interessantesten Gebäude nur von außen gesehen. Washington hat aber viel mehr zu bieten, was mir zuletzt auch durch die Erzählungen von Matthi und Vati bewusst wurde. Und um die Stadt ein Stück mehr zu erleben, muss man schon mindestens ein Wochenende da verbringen.

Samstag morgen ging es daher früh los auf unsere Knowledge Seeker Tour, gemeinsam mit 7 anderen Prkatikanten. Unser erstes Ziel war eine Tour durchs Capitol, wo sich zur gleichen Zeit auch der Präsident aufhielt. Wir haben ihn zwar nicht gesehen, trotzdem werden wir ihm wohl nie wieder so nah kommen.









Gleich nebenan ist die Library of Congress, die weltgrößte Bibliothek. Auch hier sind wir dem Angebot einer (kostenfreien) Tour gern gefolgt und haben die Schönheit des Gebäudes genossen und einen Blick in einen der Lesesäle geworfen. In einem weiteren Raum haben wir eine Sonderausstellung des Karikaturisten Herbert Block entdeckt, der in seinen Bildern vor allem politische Themen aufgriff. Obwohl die meisten schon mehrere Jahrzehnte alt waren, waren sie teilweise so hoch aktuell, was mal wieder für die Beständigkeit bestimmter Problem-/ Themestellungen spricht.







Gegen fünf wird es bei uns ja bereits dunkel und so sind wir bei wunderschöner Abendstimmung über die gesamte Mall gelaufen: vom Capitol, vorbei am Washington Monument bis hinüber zum Weißen Haus. Bevor es zum Hotel ging, sind wir noch zum Lincoln Memorial gefahren, von dem aus wir auch einen tollen Blick in Richtung Capitol hatte.















Für die Nacht hatten wir zwei Vierbettzimmer - das ist hier Standard - im Hilton Hotel gebucht und das zu Hostelpreisen ($26 p.P.). Das "gönnt" man sich gern mal und so blieb umso mehr Geld für den Abend übrig, den wir in einer nahegelegenen Bar verbrachten.

Der nächste Morgen begann sportlich mit einer reichlichen Stunde Jogging. Dabei haben wir (Svenja, Alex und ich) nicht nur was für unsere Fitness getan, sondern haben auch den wunderschönen Stadtteil Georgetown kennen gelernt mit seinen schmucken Wohnhäusern und grünen - bzw. mittlerweile bunten - Ecken und einem gemütlichen Weg entlang eines Kanals.

Was ich unbedingt sehen wollte, war der Arlington Cemetery - Washingtons Heldenfriedhof. Neben endlosen Reihen weißer Steine auf Gräbern gefallener Soldaten befindet sich hier auch Kennedys Grab, das mit einer ewigen Flamme versehen ist.









Am Nachmittag fuhren wir noch mal zur Mall, wo wir im Old Post Office eigentlich nur kurz etwas essen wollten. Überraschenderweise spielte da gerade eine Jazzband und so haben wir es uns in der ersten Reihe gemütlich gemacht und genossen die entspannte Atmosphäre bei toller Musik. Dabei entdeckten wir auch einen Aufzug, der zu einer Aussichtsplattform hinauf führte, von der aus wir anschließend einen herrlichen Blick über die Stadt genossen.












Zu Washingtons Sehenswürdigkeiten gehören auch die unzähligen Museen (mit freiem Eintritt). Darunter das National Museum of Natural History, in dem der zweite Teil des Filmes "Nachts im Museum" gedreht wurde, und in dem ich unbedingt den lebendgroßen Elefan sehen wollte. Viel Zeit blieb uns in dem Museum zwar nicht bis es schloss, doch es war ausreichend, um mich in den Film hineinzuversetzen und mir vorzustellen wie es wäre, wenn all die Tiere plötzlich zum Leben erwecken würden. Sie sahen so lebendig aus!

Das war dann auch der Abschluss unseres Knowledge Seeker Wochenendes, an dem wir viel gesehen und erlebt haben, jede Menge Spaß hatten und die ganze Zeit von der Sonne verwöhnt wurden.

Sonntag, 1. November 2009

Happy Halloween

Das letzte Wochenende stand ganz unter dem Motto "Halloween". Für Freitag Abend waren wir bei einem Intern, der in Philly studiert, zu seiner Halloween Party eingeladen. Was die Kostümfrage betraf, so musste es nicht kruselig sein, sondern vielmehr kunterbunt wie bei uns zu Fasching. Einen kleinen Unterschied sah man jedoch bei den Frauen. Da schien es einen geheimen Kontest um den kürzesten Rock zu geben, bei dem wir uns aber, anständig wie wir sind, raus gehalten haben. Ich habe mich schließlich für ein hawaiianisches Kostüm entschieden mit Bastrock, Blumenketten und blumigem Oberteil. Es war ein kunterbunter Abend mit vielen Leuten und tollen Kostümen.

(Bilder folgen demnächst noch)

Am Samstag war dann der eigentliche Halloweentag und zwischen 6 und 8 Uhr zogen die Kinder unseres Wohnviertels, teilweise gemeinsam mit ihren Eltern, von Haus zu Haus und es hieß "Trick or Treat", was frei übersetzt "Süßes sonst gibt's Saures" heißt. Was die Kinder wohl gemacht hätten, hätte man ihnen nichts Süßes gegeben?!

Während des Abend stand mein Kürbis gleich neben der Eingangstür und hat wunderschön geleuchtet. Ja, und er hat sogar einige Komplimente bekommen *freu*

Den Sonntag habe ich zur Vorbereitung des Halbmarathons genutzt, denn schließlich sind es nur noch drei Wochen bis zum großen Tag. Gemeinsam mit Svenja bin ich 10 Meilen durch meinen lieb gewonnenen Valley Forge Park gelaufen. Überraschenderweise können wir super zusammen laufen und waren ziemlich stolz darauf, die Distanz ohne große Mühe geschafft zu haben.

Sonntag, 25. Oktober 2009

Awesome Rollercoasters at Six Flags

Endlich war es wieder so weit: mein zweiter Tag im Achterbahnen-paradies. Spätestens seitdem wir vor zwei Wochen einen kurzen Stopp am Park gemacht haben, freute ich mich auf diesen Tag.

Früh ging es gemeinsam mit 7 Siemensianern los, denn neben dem Freizeitpark gibt es auch einen Safaripark, deren Eintritt bei unseren Tickets mit enthalten war. Bei diesem strahlenden Sonnenschein war es toll, die Tiere vom Auto aus zu beobachten, darunter Elefanten, Giraffen, Nashörner, Strauße, Löwen, Bären,...







Punkt 10 Uhr haben wir dann die ersten Achterbahnen fahren gesehen, und dann hielt uns nichts mehr bei den Tieren. Vor allem weil auch Kingsda Ka geöffnet hat!!! Also nichts wie hinüber in den Freizeitpark.

Zur Einstimmung auf den Tag haben wir uns für die große Holzachterbahn entschieden - El Toro. Für mich ging es weiter mit zwei Fahrten auf der Superman-Achterbahn, wo man drin liegt und direkt auf die Erde schauen kann.







Und dann endlich ging es zu Kingda Ka. Dank unseres Goldpasses mussten wir auch keine Stunden anstehen, sondern standen schon nach 5 min vor unserem Wagen. Jetzt bekam ich schon ein wenig ein mulmiges Gefühl, denn es gab kein zurück mehr. Bevor es für uns losging konnten wir die Fahrt unserer Vorgänger noch miterleben. Hier ein Ausschnitt davon:



Und dann hieß es für uns 3, 2, 1, Go ... und in 3,5 Sekunden auf 128 mph (206 kmh) beschleunigen, dann hinauf, kurz Aussicht genießen und im Sturzflug wieder hinuter. Echt irre, aber statt Angst hatte ich einfach nur Spaß. Am liebsten wäre ich sitzen geblieben und gleich noch eine Runde gefahren. Die zweite Fahrt ließ dann nicht lange auf sich warten. Diesmal sollte es aber unbedingt die erste Reihe sein! Gemeinsam mit Alex saß ich im vordersten Wagen und wir warteten auf das Startzeichen. Doch statt das es los ging, saßen wir minutenlang in dem Wagen und mussten schließlich wieder aussteigen. Irgendein Problem war aufgetreten. Doch unser Warten hat sich schließlich gelohnt und nach ein paar Minuten durften wir wieder einstiegen und es ging diesmal los.

Diese Fahrt in der ersten Reihe war einfach AWESOME - die beste Achterbahnfahrt die ich je erlebt habe! Diese Beschleunigung, der Gegenwind und einfach nichts vor sich zu haben...unbeschreiblich!









Doch auch die anderen Rollercoaster machen super Spaß und so blieben wir bis 22 Uhr im Park und fuhren eine Achterbahn nach der nächsten - ein genialer Tag!!!!

Samstag, 24. Oktober 2009

Pumpkin Carving

In einer Woche ist Halloween. Viele Vorgärten sind daher bereits mit Kürbissen oder auch gruseliger Deko geschmückt. Es ist also die beste Zeit, um die amerikanische "Kürbistradition" mal kennen zu lernen, d.h. Gesichter in Kürbisse schnitze und Kürbissuppe kochen. Gemeinsam mit Jillian, unserer "Lehrerin", machten wir uns als ans Wek, unsere Kürbisse zu verzieren. Doch vor dem Ausschneiden kam das Aushölen des Kürbisses, dass eine - sagen wir - gewöhnungsbedürftige Aufgabe war. Aber was sein muss, muss sein. Dafür wurden wir später mit knusprigen Kürbiskernen belohnt.









Sobald das Innere sauber war, haben wir uns eine der Vorlagen ausgewählt und unser Motiv auf den Kürbis gezeichnet. Mit Messern und speziellem Kürbis-Scheid-Werkzeug hat dann jeder ein Meisterwerk aus seinem Kürbis gemacht, die sich echt sehen lassen können. Dann nur noch ein Teelicht hinein stellen und fertig.














Von einem zusätzliche Kürbis haben wir dann noch eine leckere Suppe gekocht, von der wir in der darauffolgenden Woche noch gegessen haben.