Da in Harlem aber eine Kirche an der nächsten ist und in jeder ein Gospelchor für einen stimmungsvollen Gottesdienst sorgt, gingen wir einfach in eine andere hinein. Im Nachhinein können wir nur sagen: Das muss man mal erlebt haben! Diese Vitalität, der fröhliche & motivierende Gesang und insgesamt diese tolle Stimmung, der man sich nicht entziehen will & kann. Und so konnten wir nicht anders, als schon nach kurzer Zeit mitzusingen, mitzuklatschen und uns im Rythmus der Musik zu bewegen. Wir fühlten uns ein bißchen wie im Film, aber nein, es war Realität! Überraschend war auch die Länge des Gottesdienstes: unserer dauerte mindestens 2 1/2 Stunden. Doch die Zeit verging wie im Flug.
Aufgewärmt ging es wieder hinaus in die Kälte und zu Fuß zur nächsten Kirche: St. Johns, die weltweit drittgrößte Kirche. Allerdings hat diese eine Besonderheit: sie hat kein Querschiff. Die Grundmauern sind von außen zwar zu erkennen, allerdings wurde sie bisher nicht fertiggestellt.
Nach dem Mittag in einem kleinen feinen thailändischen Restaurant spazierten wir durch den Central Park. Alt zu lange konnten es allerdings nicht draußen aushalten, da es einfach zu kalt war. Gefühlt waren es bestimmt -10 bis -15°C. Vor allem der Wind hat einen großen Beitrag dazu geleistet.
Zum guten Schluss habe ich Matthi noch den Weihnachtsbaum am Rockefeller Center gezeigt. Es war interessant, wie es da von Mal zu Mal leerer wurde. Diesmal war es auf jeden Fall das ganze Gegenteil zu all den Menschenmassen, die sich am 6. Dezember da langgeschoben haben. Daher mein Tipp: Wer den Weihnachtsbaum in seiner vollen Pracht genießen möchte, sollte nach Silvester kommen. Und wer New York an sich entdecken möchte, dann am besten im Frühjahr oder Herbst.
Zum Abschluss noch ein paar tolle Winterimpressionen & der "Beweis", dass es nun tatsächlich 2010 ist:











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