
Auf Big Island kann man den vulkanischen Ursprung der hawaiianischen Inseln am besten erleben, denn die Insel ist geprägt von endlosen Lavafeldern und sowie aktiven als auch erloschenen Vulkanen. Einen Tag haben wir am Mauna Kea verbracht, einen (so hofft man) erloschenen Vulkan. Von dessen Spitze in 4.000 m Höhe haben wir einen wunderschönen Sonnenuntergang erlebt. Dazu ist es einer der weltweit besten Plätze zum Sterne beobachten, da der Blick in den Himmel durch (nahezu) nichts getrübt wird. Daher stehen auf der Spitze von Mauna Kea auch zahlreiche Teleskope.



Weiteren vulkanischen Ursprung haben wir am Green Sand Beach erlebt. Ja, man mag es kaum glauben, aber der Sand in dieser taumhaften Bucht war tatsächlich grün schimmernd. Der Grund dafür ist ein olivgrünes Mineral, was in der Lava enthalten ist.
Gestern waren wir dann endlich im Volcano National Park, wo es noch aktive Vulkane gibt. Allerdings sieht man keine Lavaflüsse, sondern "nur" ein starkes Qualmen und in der Nacht das Glühen des Gesteins im Lavasee, der ca. 400 ft (122 m) tief liegt.


Daneben gibt es mehrere erloschene Vulkane, die wir auf zwei Wanderungen erkundet haben. Anschließend fuhren wir bis an die Südküste, wo die Lava ins Meer floss und eine wunderschöne Küstenstraße unter sich "begraben" hat.


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